Die ängstlich sind, kann der Herr nicht brauchen

Wie Friedel Stegen auf der Pfingstfreizeit in Lindach 2006 die Mitglieder der KSB-Gemeinde mit Gottes Zorn bedroht, falls sie anfangen nachzudenken

Manipulation des Denkens ist das Kennzeichen einer jeden Sekte. Kwasizabantu manipuliert seit Jahrzehnten das Denken seiner Anhänger – im Namen Gottes lenken die Leiter der Sekte die Gedanken, den Willen und die Meinungen ihrer Gefolgschaft. Ein Meister seines Fachs ist dabei auch Friedel Stegen, Bruder des „Erweckungspredigers“ Erlo Stegen. Der nach außen so geduldige und sanft erscheinende Geschäftsmann kann aber auch ganz anders: Er droht mit dem Verlust der göttlichen Gnade, wenn jemand aus der Gefolgschaft beginnt, einmal selbst nachzudenken. Vor allem, wenn es um die Sekte und Kritik an ihr geht, ist Nachdenken vom Teufel…

Im Folgenden Auszüge aus einer „Predigt“ im Jahr 2006:

…. Die waren verzagt. Sie waren ängstlich. Und Gott kann nichts mit solchen Menschen anfangen, die ängstlich sind, die verzagen. Dass wenn es schlimm wird, wenn Menschen gegen einem gehen, wenn Menschen Böses von einem Lügen reden, wenn Menschen Lügen erzählen über einen, dass wir schwach werden. Und der liebe Gott sagt: ‚Solche Menschen hab ich nicht nötig. Die will ich nicht haben. Die, hm die verzagt sind, die Angst haben, die sagen: ‚Oh, es könnte ja doch vielleicht sein. Das, was im Internet steht könnte ja doch richtig sein, oh oh oh he‘, und davon laufen, kein Rückgrat haben, lassen sich beeinflussen von Lügen, von Büchern, die geschrieben sind, wo lauter Lügen drin sind und Vieles, die Wahrheit verdrehen. Verdrehen die Wahrheit nur etwas, dann sieht es ja ganz anders aus, dann sind sie in einem andern Licht. Und die Hasen laufen dann alle weg und sagen: ‚Oh oh, die lassen sich beeinflussen.‘ Wo sind die Menschen, die stehen? Wo sind die Menschen, die fest stehen? Und sagen: ‚Herr Jesus, und wenn es was kostet, ich weiss an wen ich glaube. Ich weiss, was du für mich getan hast. Ich weiss, dass du mit mir bist. Ich habe das geprüft. Ich weiss es. … Und der Herr sichtete sie und sagte: ‚Alle die, die ängstlich sind, alle die, die verzagt sind, alle die, die nicht gerne in den Krieg gehen, die Angst haben, wo ihr Herz zurück geblieben ist, zu Hause bei der Frau, bei den Kindern, bei ihr Hab und Gut‘, die kann der Herr nicht gebrauchen. Gott will Menschen haben, die entschieden sind, die sagen: ‚Herr, und koste es mein Leben. Komme ich um, dann will ich für die Wahrheit umkommen. Ich will kämpfen, wie ein Ziege. Ich will dem Herrn treu bleiben, gleich was die Menschen sagen.

 Wisst ihr, ihr lasst euch nur beeinflussen, weil ihr selber noch nichts mit dem Herrn erlebt habt. Ihr lebt auf das, was Menschen sagen. Ihr habt ein Ohr für das, was Menschen sagen und ihr lasst euch beeinflussen. Aber wenn ich was erlebt habe, da kann die ganze Welt gegen gehen, die ganze Welt kann auf dem Kopf stehen: Ich bin unbeweglich und bleib unbeweglich und ich diene dem Herrn mit höherem und größerem Eifer als was ich es je getan habe. Und unsere liebe Jugend, lasst euch nicht beeinflussen von den Sachen dieser Welt, und wenn sie auch wie schön aussehen. Lasst euch nicht beeinflussen. Seid fest! Ihr wisst ja, was ihr erlebt habt mit dem Herrn Jesus, und wenn ihr noch nichts erlebt habt mit dem Herrn Jesus, dann geht auf eure Knie heute Abend und sagt: ‚Herr, offenbare du dich mir! Offenbare du dich, dass ich dich kenne und erkenne, dass ich weiss, wer du bist, dass du mir zeigst.‘ ‚Bitte, Herr‘, sagt Gideon, ‚rede noch einmal.‘

… Ich weiss ja was Gott in meine Ehe getan hat. Ich weiss ja, was Gott in meine Familie getan hat. Ich weiss ja, was der liebe Gott in meine Gemeinde getan hat. Und dann soll ich wanken? Dann soll ich verzagt sein? Dann soll ich ängstlich sein? Nein, nein! Das gibt mir nur neuen Mut. Da bin ich feste, weil Gottes Wort sagt ja, wenn wir ihm von ganzen Herzen folgen, dann werden wir Verfolgung leiden müssen. Dann werden Menschen Böses von uns reden. Sie werden uns verspotten. Das sagt Gottes Wort. Also, dann sollen wir hüpfen wie die Kälber. Da braucht man sich nicht mal verteidigen. Lass die Menschen reden, was sie wollen, lass sie sagen, was sie wollen. Es gibt uns neu immer neuen Mut. Viele kommen und sagen: ‚Warum verteidigt ihr euch nicht?‘ Warum? Wir wollen doch nicht runter auf dem Niveau kommen und zanken, wie die andern zanken wollen. Wir wollen wir haben etwas Besseres zu tun, wir haben das Evangelium Jesu Christi, dürfen wir verkündigen und den Menschen sagen: ‚Der Herr Jesus lebt heute noch. Der Herr Jesus befreit heute noch. Der Herr Jesus heilt heute noch. Der Herr Jesus schenkt neue Zungen. Er verändert unser Leben. Das Alte ist vergangen und siehe, es ist alles neu geworden. Und das soll ich lassen? Ich wär dann wär ich blöd, wenn ich das lassen sollte  … Ich brauch keine Angst haben, alles dient zum Besten. Und wenn der Herr das zulässt, dann danke ich ihm und sag: ‚Herr, reinige du mich. Heilige du mich. Ich danke dir, dass du mich  nicht vergessen hast. Ich danke dir, dass dieses auf mich zugekommen ist. Damit zeigst du mir, dass du mich lieb hast. Du willst mit mir zum Ziele kommen.‘ Sehr oft, wenn Sachen nicht so gehen, wie wir denken, wenn Sachen anders gehen, wie wir denken, werden wir missmutig, siehst du, werden wir verzagt. Und Gott kann die nicht gebrauchen.

Und wir, wenn eine Mücke uns beisst, wenn wir eine Floh im Bett haben, ho, dann fällt einem die Butter vom Brot. Das ist furchtbar! … 22 Tausend konnten es nicht schaffen. Waren bange. Hatten Angst. … Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, die eifrig, die keine Zeit zu vergeuden hatten, die ein Ziel hatten, die willig waren, man könnte fast sagen, die fast zu eifrig waren, um in den Krieg zu gehen, solche Männer haben wir nötig. Solche Männer haben wir auch in unserem geistlichen Leben nötig. Männer, die bereit sind, keine Zeit zu vergeuden. Sie wollen im vollen Einsatz dem Feind entgegen gehen. Sie haben ein Auftrag, sie wollen sich nicht hindern lassen. Lass Menschen sagen, was sie wollen, lass sie denken, was sie wollen. Ich habe ein Ruf. Gott hat mich gerufen., Gott hat mir einen Auftrag gegeben, um zu gehen, um den Feind zu besiegen.

(Wer solchen Unfug über Jahre hinweg in fast jeder Predigt in immer anderer Form zu hören bekommt, der kann sich nach einer Zeit der Gehirnwäsche nicht mehr entziehen – er denkt in den ihm vorgegeben Kategorien und verliert seine gesunde Kritikfähigkeit. Argumentiert man in Gegenwart eines KSB-Gängers gegen solche Pseudo-Predigten ist sofort deutlich zu spüren, dass KSB-Gänger zu-machen, alle Antennen   eieinfahren, auf Durchzug schalten und den kommunikativen Kontakt sofort einfrieren.)