Ausschnitte aus Predigten von Pfarrer Hans Koller, Mission Kwasizabantu, Kaltbrunn CH

Texte auf Grund von Tonbandkassetten erstellt. Erwähnte Namen wurden ersetzt durch Anfangsbuchstaben. Vermerke in Klammern sind Hilfen zum bessern Verständnis.

22.3.1998

…. Hast du ne Krise? Da hast du s Rezept. Du bist nicht niedrig. Es bewahrheitet sich immer: Die die, die hoch hinaus wollen, fallen am tiefsten. Die, die unten durch gehen, die können nicht mehr tiefer fallen, die kann Gott nur noch erheben. …. also hast du eine Krise, sei es Ehekrise, sei es Eltern-Kinderkrise,…. das sollte in einer Gemeinde Jesu nicht gefunden werden. Wenn es eine Gemeinde gibt, wo es noch Generationskrisen gibt und Generationsprobleme gibt, das sind Gemeinden, die haben Gott noch nicht kennen gelernt. Das ist eine Bande (schreit) von hochmütigen, von eingebildeten und hochnäsigen Menschen, aber nicht von Christen. Eine Gemeinde Jesu ist eine Versammlung von Niedrigen, da ist einer niedriger wie der andere. Da bestrebt sich jeder, ich will unter meinem Bruder stehen. Und wenn ich das nicht bin und nicht kann, dann bist du kein Christ. Dann verstehe ich gut: Krise. Und ich kann dir sagen, …. wenn du Gottes Wort ungehorsam bist, dann wird dich Gott verfluchen und schlagen mit der Krise…. Dein Herz wird flattern, du wirst in eine Krise stürzen. Warum kommt die Krise? Wir sind Gottes Wort nicht untertan. …. Wir haben mit den Kindern eine Andacht gehabt, da sprachen wir über, ich hab gesagt, Kinder von nun an, wenn ich euch seh, sag ich nur so (drückt mit dem Zeigefinger die Nasenspitze nach oben), dann wisst ihr, was das heisst. Hochnäsig! Hochnäsig! Nun Christen, denkt immer an dieses Zeichen. …. Wir können Jesus nicht folgen mit der Nase nach oben. Es gibt ein geistliches Gesetz, auch wenn wir Christen keine Gesetze haben wollen, und dieses Gesetz lautet: Wenn du den untersten Weg gehst, wird Gott dich erheben und gross machen. Wenn du nach oben strebst, Gott wird dich zunichte machen, zuschanden machen und ein Spott aus dir machen. Die Niedrigkeit heilt deine Krise. Also, wenn du eine Ehekrise hast …. es trifft immer dich, und wenns dich nicht trifft, dann bist du so tot wie eine Kirchenmaus! Es trifft uns, mich, ich der Redner und du der Hörer, es trifft uns. Das Niedrigsein hebt die Krise auf. Ob es nun eine Ehekrise …. und was was noch eine psychische Krise, psychische Krise, ist auch noch eine Sache. …. Und am Schluss kommen die Menschen tatsächlich in die Psychi. Psychi, das ist ein Ort in der Schwiiz, für di Dütsche, ein besonderer Ort. Dort kommen die hin, die nicht niedrig sein können. Am Anfang ist nur ein Herzflattern, Herzklopfen. …. Wenn wir aber nicht stehen bleiben, kommen wir an diesen Ort. Irgendwo isch der in der Schwiiz. …. Es gibt zwei Wege auf dieser Welt. ….Gottes Weg und des Satanas, des Teufels Weg. …. Du kannst sein wer du willst …. eines musst du wissen, wenn du was auf deinem Herzen hast, das dir nicht gefällt, das du nicht verstehst, das du nicht begreifst, das dir ein Problem ist und du beeinflusst einen andern Menschen, du bist ein Kind desTeufels (schreit). Und dort wird ein Ort sein, wo du landen wirst. Du magst sein wer du willst, ob dus annimmst oder nicht, so ist der Teufel gefallen. …. Rede mit einer zweiten Person, was du nicht verstehst, du Kind des Teufels! …. Trenn dich von dem Zeug, von dem satanischen Zeug und red nicht mehr mit andern über deinen Nächsten …. über was du nicht verstehst….geh zum Seelsorger! Aber eben, die Niedrigkeit fehlt. Äbe, die Niedrigkeit, siehst du?! …. Darum plapperst du wie ein Plappergeist. …. Pass auf und red noch mit einem zweiten über deine Sachen die du siehst, über deine Sicht, dann bist du dessen Kind, der das von Anfang gemacht hat. Es gibt also zwei Wege: Gottes Weg und des Teufels Weg. Der Weg des Niedrigseins und der Weg des Jemand-Sein-Wollens. …. Warum kommt ein Mensch in eine psychische Krise? Weil er nicht niedrig sein kann. …. Als er (David) es getan hatte, klopfte sein Herz und er wusste, ich hab nicht gut gehandelt. Welch ein Mann war David, Geschwister. Da war keine Hartherzigkeit, da war eine Weiche in diesem Herz, das klopfen konnte, wenn etwas nicht in Ordnung war. Klopft dein Herz noch? Wenn du frech warst, wenn du hochmütig warst, wenn du dickschädlig warst und konntest dich nicht beugen und nicht annehmen. Klopft dein Herz noch? Oder ists hart geworden wie ein Stein? …. Aber wenn der Mensch sich nicht beugen kann und nicht niedrig sein kann, kommt die Krisis, dann kommt die Krise. …. Wenn du Gottes Gebote nicht halten willst, bist du verdammt! Und das bringt die Krise hervor. Darum werden Menschen psychisch krank. „Ich ha dr Moralisch“, kenned ihr das? „Hüt, es got hüt ned ganz richtig. Ich ha dr Moralisch“. Das ist Schweizerdeutsch, wisst ihr, das ist auch etwas typisch Schweizerisches. „I ha dr Moralisch.“ Ich hab den Moralischen. …. (Entschuldigt sich) Ich bin ein Schweizer, von ganzem Herzen, sonst wär ich nicht hier (ist nicht Schweizer Bürger). Sonst kann ich euch sagen, ich wär schon längst über alle Berge. …. Oder nimmst du sogar noch, wie heisst das, Eheberatungsstunden? Gehst zum Eheberater? Du bist blind, ei du musst blind sein! Wie kann man zu Blinden gehen? Wie kann ein Blinder dich leiten? Ist das deine Warte? Eheberater? Eheberatungsstellen? Das sind Scheidungsstellen, keine Eheberatungsstellen. Nicht das hilft dir, auch keine Psychologie, oder keine Philosophie, auch kein Sport und was noch alles. Was tun wir noch alles. dass wir uns aufpäppeln geistlich? …. E bitzli uufpäpplet! …. Es gibt noch Wege, die sind geschminkt, geschmückt, leicht gemacht, aber es ist alles nur improvisiert. Es verhebt nöd. S verhebt überhaupt nöd. …. Eines muss ich schon sagen, ich versteh die Brüder nicht, die sich in Sachen einmischen, wo sie keine Ahnung haben. Ich würde es auch tun, wenn ich oft zu Hause wäre. Drum gehe ich ja immer weg, dass ich nicht immer meiner Frau sagen muss „tu noch Pfeffer, tu noch Salz, tu noch Knooooblauch in den Salat“. Brüder, lasst doch die Frauen auch mindestens in der Küche was sagen dürfen, die kochen besser ohne dich. Wirklich, probiers nur mal aus, auch wenn dus nicht glaubst. Lass sie mal selbständig sein. Du wirst dich wundern, dass es anders schmeckt. Mischt euch doch nicht mehr in die Sachen ein. Aber nun Schwester, nun kommts aber tatsächlich vor, der Mann hat dich so lieb, er will ja immer um dich her sein, auch beim Kochen, dann sagt er halt „tu noch ein bisschen Salz rein!“. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, diesen Weg zu gehen, fröhlich oder sauer …. unzufrieden, mürrisch: „Na gut, gib mal das Salz her!“ …. Die Psychologie ….. die ist auf dem Kopf, die sagen dir …. du sollst …. Minderwertigkeitsgefühle abbauen, dann wirst du high, dann wirst du aufgebaut…. Darum ist diese Ortschaft, die Psychi so voll, die wissen nicht mehr die Menschen zu zählen. Warum? …. Erniedrige dich und es wird dir wohl gehen. …. Es gibt so wenig fröhliche Christen heute, fröhliche Menschen heute. Warum? Weil sich so wenig erniedrigen können. Die glücklichsten Frauen, die freudigsten Frauen sind die, die untertänig sind. …. Die armen Geschwister haben ein Problem zu Hause. Keiner will nachgeben, sie zanken und streiten und haben es schwer. Wenn es zu Hause schön sein soll, 18 Jahre, vielleicht auch nur 16 Jahre, vielleicht nur 12 Jahre seid ihr mit euren Brüdern und mit euren Schwesterchen im gleiche Haus und ich kann euch sagen, Kinder, diese Zeit vergeht schnell. …. Ich hab nur eine Schwester. …. ich wünschte manchmal, Gott schenkte mir noch ein Jahr mit ihr zusammen, ich würde anders mit ihr reden, als ich es getan habe. …. Wenn ihr ein Ohr habt zu hören, dann könnt ihr diese Jahre in eurem Elternhaus mit euren Geschwistern, Jahre machen, wo ihr euch gerne zurück denkt. Wo ihr fröhlich sein könnt: „Es war schön!“ Schlimm ist es, wenn Kinder erwachsen geworden sind und wenn sie überhaupt noch einmal zurück denken, müssen sie sagen: „Ei, war eine schwere Zeit. Wir habens einander schwer gemacht.“ …. Die Niedrigkeit löst alle Probleme. …. Die Niedrigkeit löst jedes Problem.

21.6.98

…. Kinder, wenn ich zu Papa gehe, so wie ich bin. Ich verdecke nicht. Es gibt solche Helden, die sind nicht mehr Wert als ein Stück Holz in die Hölle zu werfen, dass das Feuer bisschen stärker brennt. Kinder, die nur damit beschäftigt sind, dass wenn sie was getan haben, wenn sie vor Papa und Mama stehen, wenn sie vor dem Lehrer stehen, dass sie nur noch versuchen zu überdecken, zu überschminken. Das sind schwache, unnütze, unbrauchbare Kinder, die der Herr nie gebrauchen wird. …. Es ist aber oft so, dass wenn Christen in eine schwere Situation geraten, in eine Notsituation, Notlage, wenn sie den Mund öffnen, statt dass sie dann sagen: „Herr, was sagst du?“ sagen sie: „Was sage ich?“…. Was du dann sagst, ist Kot und Mist, Dummheit und Blödheit. War es nicht so? Wenn ich mein Leben ansehe, muss ich sagen, so war es. …. Es gibt Christen, die verlieren fast ihren Verstand. So fromm werden sie. …. aber geh nicht und beeinfluss andere! Das war seine (des Ritters) Sünde. Er verstand etwas nicht, dann ging er zum ersten Hans, zum ersten Franz und hat ihnen gesagt, was er nicht versteht. Und hat mit ihnen geteilt, was doch unmöglich ist. …. Und warum gehst du, Bruder, immer zu deiner Frau? Hast sie schon seit Jahren als Seelsorgerin ordiniert. Aber dein Motto ist: „Ich geh zu keinem Seelsorger, ich bekenne es nur Gott.“ Du lügst ja. Warum gehst du dann nicht nur zu Gott? Warum gehst du noch zu deiner Frau? Weil du ein Schwächling bist! Ein elender Versager bist. Machst es deiner Frau auch noch schwer, dem Herrn zu Folgen. Du richtest sie zu Grunde. Du legst ihr Sachen auf, für die sie nicht berufen ist. Kinder, in der Schule, warum geht ihr zu euren Kollegen und sagt das, was ihr nicht versteht? Ich wünschte, ich wär nur mit den Eltern zusammen, ich könnte anders reden. Warum geht ihr immer zu den Kollegen und sagt, was ich nicht verstehe und was verkehrt ist und was ich denke, sollte anders sein? …. Soll euer Ende so sein, wie das dieses Mannes? Wollt ihr das, Kinder? Eltern, wollen wir das? Keiner von uns soll das wollen! …. Die gingen dann nach Hause, teilten es mit der Frau, teilten es mit den Kindern und das halbe Volk war infisziert von dem einen Gift, das aus einem Munde gekommen ist. …. Sag mal, prüf dich mal vor dem Herrn, wie viel kam schon aus deinem Munde, an dem Ort, wo es niiiie hätte gesagt werden dürfen? Wie oft schon? Wundert es dich, dass dein geistlicher Zustand ist, wie er ist? Der geistliche Stand deiner Kinder ist, wie er ist? Wunderst du dich noch? Wundert dich nicht mehr. Tu lieber Busse! Und hör auf damit! Denn das Ende dieses Mannes war schrecklich. …. Das Volk zertrampelte ihn. Die, die er vergiftet hatte, zertrampelten ihn. Siehst du, zuerst gehst du, statt zum Seelsorger, das willst du nicht, weil du eigensinnig bist, gehst du zu andern. Die werden deine Richter sein. Die werden dich richten eines Tages. Die werden dich zertrampeln. Und ich kann dir sagen: Menschen können gnadenlos sein, auch wenn sie Christen sind. …. Bei Gott kannst du nicht rechtfertigen, bei Gott kannst du dich nur beugen. …. Und wenn mit mir was schwer fällt, ist ja nicht verkehrt. Im Gegenteil. Gott kann es vielleicht sein, der dir, Kind, die Augen öffnet, dass du Sachen siehst, die könnten besser gemacht werden. Dann komme und sag es mir, liebes Kind! Dann komme, und sag es dem Lehrer, an den richtigen Ort, dass ihr andere nicht vergiften damit! …. Wie muss der Tod, wie muss das Ende dieses Mannes gewesen sein, als er da auf dem Boden lag und die Füsse ihm auf den Magen, auf die Brust, auf das Herz, auf den Hals, auf den Kopf, aufs Gesicht traten, bis er zerquetscht und tot war. …. Was ging wohl durch den Kopf dieses Narren, bis er endlich tot war? …. Stell dich niiiiie dagegen, wenn Gott in einer Sache ist. Genauso sei nicht eins mit etwas, wo Gott nicht dabei ist. Aber solange du das nicht sicher weißt, schweige! Sei still! Sonst versündigst du dich mit dieser Sünde des Ritters. …. Es ist richtig, wenn du Sachen entdeckst, die falsch sind. …. das ist Nüchternheit. Aber dann geh an den richtigen Ort! Bring es in die Seelsorge! Geh nicht zur Frau und zum Mann, zu den Kindern. Sonst dein Ende wird furchtbar sein, wie das Ende dieses Mannes. …. Täglich nachgeben! Täglich der Übervorteilte sein! Täglich derjenige sein, der kein Recht bekommt! Das ist der Weg des Todes. …. Wenn wir Jesus wirklich finden wollen, dann lasst uns den Weg des Todes gehen. …. Die Zukunft wird offenbar machen, was du jetzt lebst. ….

9.1.2000

…. Ehepaare, ich geb euch einen Rat: Hört auf damit, wenn ihr auf Besuch seid oder wenn ihr Besuch bekommt – bitte, wenn einer schläft, wach auf jetzt! – hört damit auf, den andern zu demonstrieren, wie gehorsam meine Frau ist. Den andern zu zeigen, ich muss nur einmal (bläst durch die Zähne), ich kann nicht pfeifen jetzt, ich würde pfeifen. Ich hab das Pfeifen verlernt. Das erste Zeichen, dass ich alt geworden bin, ich kann nicht mehr pfeifen. Ich konnte gut pfeifen. Ich krieg nicht, ich kriegs nicht mehr hin. Es ist für mich ein Zeichen, ich bin alt geworden. Ich konnte gut pfeifen. Also zurück zu euch Eheleute. Hört auf damit, den andern zu beweisen, wie eure Frau gehorchen kann. Das ist euer Evangelium? Das ist alles, was ihr zu zeigen habt? Die Welt kotzt es an. Die erbricht. …. Liebe Brüder, das ist keine Autorität, das ist Diktatur. …. Und ihr, die ihr da vorne steht im Chor. Ich hätte gern mal von jedem einzelnen eine Frage beantwortet bekommen. Darf F. zu jeder Zeit zu jedem von euch kommen und – und – und dich zurecht weisen und sagen: „Schwester, du krähst wie ein Hahn. Bruder, du brummst wie ein Bär. Das muss ändern!“ Darf er das? F. ich gib dir heute die Erlaubnis, jedem das so zu sagen, wenn eine kräht und der andere brummt und der andere ächzt. Sag es ihnen. Und wenn einer sich verletzt fühlt, komm und sag es mir! Der gehört nicht daher. Habt ihr mich verstanden, ihr lieben Choristen und Choristinnen? Ihr gehört nicht hier. Ihr Mädels, die ihr singt, Eurochor jung, Eurochor erwachsen, wer nicht verträgt, korrigiert zu werden, ihr habt da vorne nichts zu suchen. Wenn ich nicht ertrage, korrigiert zu werden, hab ich hier nichts zu suchen zu predigen. …. Aber tausendmal gebundener bist du, wenn du ungehorsam bist. Christen machen so ein Hallo von okkulten Sachen und gehorchen dem Papa nicht, gehorchen der Mama nicht, gehorchen dem Herrn nicht, wenn er in seinem Wort redet. Gehorchen einfach nicht. Das ist gefährlicher. …. Aber Christ, mach dir ein Gewissen, dass du aufhörst zu sündigen. Mach dir ein Gewissen, dass du aufhörst, eigensinnig zu sein, dickschädlig zu sein und dir von keinem Menschen was sagen lassen. Und wenn du dickschädlig bist, damit entschuldigst du dich noch mit deiner Frömmigkeit und sagst, mein Gewissen erlaubt mir das nicht. …. Warum kannst du nicht, liebe Schwester, ein kleines Kaffeekränzchen machen? Und bitte nicht Inzucht-Kaffeekränzchen! Inzucht führt zum Tode. Vergiss deine Schwestern! Dort bist du nur in Gefahr zu Ratschen und zu Klatschen. Vergiss sie! Geh und lad mal die Nachbarin ein. Und dann die nächste Nachbarin. Und deine alten Bekannten. Einfach mal zum Kaffeeplausch. Einfach mal zu einem feinen Kuchen. ….

6.6.1999

…. Wisst ihr, der Fuchs macht ja eine Grube und macht unzählige Ausgänge. Wir haben in Voiteg eine Fuchsgrube entdeckt, ich glaub, ich weiss nicht wieviel Löcher wir gefunden haben, die nah und weit raus kamen. Wir haben wir alle Löcher gestopft mit trockenem Gras, es war trocken und dachten, wir zinden sie zünden sie zur gleichen Zeit an und bleiben bei allen Löchern stehen mit Gabeln und mit und der hat uns zwölf Gänse geholt. Falls jemand da ist, der ein Tierschützer ist, nicht dass ich was gegen die Tiere hab, ich kämpf für die Tiere, ich hab für zwölf Gänse gekämpft. Das darf er ja nicht, andere Tiere töten. Wer tötet, der muss Zahn um Zahn rechnen. Da wollen wir ihm an Kragen kommen, standen alle je zwei, drei an einem Loch und haben richtig, wir haben so Feuer gemacht, dass wir gemerkt haben, die Grube muss voll sein mit Rauch. Kam kein Fuchs raus. Ah, heute weiss ich warum. Der, der ist nicht so dumm wie wir. Der weiss, wo er das nächste Loch rausgekommen ist. Wir haben nicht mal gemerkt, wo er weggelaufen ist. Das ist der Fuchs. Den kannst du nicht erwischen. Der hat immer eine Ausrede, den kannst du nicht packen. Der hat immer eine Erklärung. Kennt ihr solche Menschen, solch schlauen Füchse? Solche Kinder, du kannnst sie nie fassen. Du meinst, jetzt hab ich ihn, jetzt ist es eindeutig. Solch eine Frechheit, geht die Mama zum Kind, stellt das Kind zur Rede, das Kind dreht die Mama um, die Mama merkts gar nicht. Das hat solche perfekten Ausreden parat und manche Mamas die sind so dumm, die sind noch so jung, die schenken beide Ohre ihrem Töchterherzchen, wenn das Töchterherzchen ihre Entschuldigung erklärt. Wenn das Töchterchen sagt: „Aber Mama, weißt du, so und so, darum, deshalb, wes deswegen.“ „Aaah, ja jetzt sieht das anders aus, mein Kind. Jetzt ist es mir klar. Da ist aber der Lehrer wacker ungerecht gewesen. Da muss Mama mal reden mit ihm.“ Und die Mama merkt nicht, die Mama checkt es nicht. …. Recht haben, ist das dein Kampf? Hat auch einer mal nen Kampf gehabt. Hat ein Buch geschrieben: „Mein Kampf“. Schreib doch auch gleich deinen Kampf! Mein Kampf. (schreit) Schreib deinen Namen darunter und schreib rein, wofür du kämpfst. Für deinen Namen, deine Persönlichkeit, dein Ansehen, dein Recht, klage auch dein Unrecht, wer all dir Unrecht getan hat, was sie dir getan haben. Was du nicht vergessen kannst. Schreib alles rein. Das musst du nicht übersetzen (sagt das einer bestimmten Person im Versammlungsraum). Das ist nicht für die andern (Rumänen), ist für die Deutschen, die Deutschschweizer. (räuspert sich) Schreib alles rein, bewahr es dir gut auf. …. Dieser Mensch, der schlau ist wie ein Fuchs, der hat ein Problem, darum ist er so. Er kann sich nicht beugen. Kann sich nicht beugen. Darum hat die Schlauheit so zugenommen. Genauso ist es umgekehrt, wenn es abnimmt, dass ich loslasse. Dann wird es bei mir wird dann die Schlauheit zunehmen. Wenn das Beugen abnimmt, wenn ich mich nicht mehr beugen kann, ich werde so schlau werden, ich werde solch eine Gabe bekommen, der andere ist noch nicht fertig mich anzuklagen, ich hab schon alles parat. …. Und Mensch, Gott hat dich geschaffen und wenn du dich nicht beugst, wenn du das nicht lernst, dich zu beugen, deine Schlauheit, die wird so zunehmen und dir keiner mehr helfen kann. …. Ei, Christen, Christ, fange an und beug dich nicht mehr, dann ists geschehen. Dann bist du eine schlauer Fuchs geworden, ein schlauer Teufel geworden. …. dann weg mit dem Fuchscharakter, weg mit der Schlauheit, weg mit den Ausreden, weg mit der Selbstrechtfertigung, weg mit dem Aber! Weg damit! …. Die Schlauheit muss weg! Die Ausreden müssen weg, alles Wenn und Aber muss weg! …. Seht ihr, heute unter der Christenheit ist das Wort verpönt, dass man einer Frau sagt, Gottes Wort sagt: Ihr sollt euren Männern untertan sein. In allen Dingen! Heut gehen die Frauen auf die Barrikaden, auch die christlichen Frauen. Das ist nicht mehr Zeit gemäss. Das ist mittelalterlich und altertümlich. …. Und du kannst dagegen gehen, du kannst dich sträuben, es bleibt in Gottes Wort! (schreit) Nur du kannst aus Gottes Wort hinaus fallen, ausgespeit werden. …. Und wenn du dich nicht beugen kannst, dann bleibe in deiner Freiheit. Dann bleibe frei. …. Du Frau, du musst weiterhin in allen Dingen untertänig sein. Ihr Kinder, wenn ihr Gott wohlgefällig sein wollt, ihr müsst eure Eltern ehren, ihnen untertänig sein. Ihr Schüler, ihr müsst euren Lehrern untertänig sein, wenn ihr Gott gefallen wollt, obs euch gefällt oder nicht gefällt, obs manchmal unrecht ist oder nicht unrecht ist. Beugt euch und wenn es zu unrecht war, wird Gott euch doppelt segnen. …. Geh und geh dagegen, ja, rufe aus, Drohbotschaft als Frohbotschaft, Gesetz, Gesetz, Gesetz! Du musst dich nicht beugen. …. Wisst ihr, ich persönlich glaube, dass die Freiheit nicht eine persönliche Freiheit ist, sondern die Freiheit der Gemeinschaft der Heiligen. Nicht eine persönliche Freiheit. Wenn du Mitglied sein willst in der Gemeinschaft der Heiligen, dann kannst du nicht mehr tun was du willst Die Gemeinde ist freigekauft, aber nicht du bist frei, zu tun was du willst in der Gemeinde und alle müssen nach dir laufen und tanzen wie du pfeifst und schon, wissen wenn man nicht tut wie du sagst, dann ist es kein Schönwetter. Wenn der Mann nicht tut, was die Frau wollte, ja, jetzt hab ich mich doch für einen Ausflug gefreut, jetzt hab ich alles schon eingepackt, (klatscht) jetzt geht der Mann helfen da auf dem Bau (Kaltbrunn). Drei Tage red ich nicht mehr mit ihm. Der soll merken, das darf er mit mir – mit wem denn? Ohh! der Hoheit. …. ja die Hoheiten, die Gnädige, die Löbliche, hochlob hochwohl hoch hoch, wie ist das? (K. flüsterts ihm zu) Hochwohlgeboren! Danke K.! Die Hochwohlgeborene! Die Blaublütige. …. Ja, mir macht er sowas. Jetzt hab ich mich schon seit drei Monaten auf diesen Ausflug gefreut, hab mein ganzes Wesen, meine Gedanken, ich war ja schon so matt und müde (sagts in weinerlichem Ton), jetzt hab ich alles schon so vorbereitet gehabt (schnippt mit den Fingern). Jetzt geht er da auf dem Bau helfen. Nun, jetzt bin ich krank. Jetzt soll er sehen, was er macht. Fertig. Bin ich drei Tage im Bett. Ich koch nicht mehr. Ich wasch nicht mehr. Jetzt bin ich krank. Hou, eine heilige Krankheit. …. Beuge dich! Und Gott wird dich doppelt segnen. Doppelt segnen. …. Da muss die Schlauheit weg, da müssen die Ausreden weg, da müssen die Aber weg. …. Aber muss aufhören! …. Und ich bin überzeugt, liebe Schwester, und wenn du drei Monate lang, drei Wochen lang schon auf diesen Ausflug geplant hast und plötzlich war es dringend nötig, dein Mann fühlte, ich muss hier helfen, eines musst du wissen: Wenn du dann von ganzem Herzen loslässt, wenn du dann auf deine Knie gehst „Herr Jesus, du hast gesagt, einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Herr Jesus, ich gib dir meinen Mann fröhlich (schreit), von meinem ganzen Herzen! Gerne!.“ Dann bin ich überzeugt, er wird ihn dir hundertfach, tausendfach schenken. Du wirst mehr von ihm haben. Ihr wird eine geheiligte Gemeinschaft haben, wie ihr sie niiie gehabt hättet. Weil Gott bleibt keinem Menschen was schuldig. …. Er wird es mir hundert- und tausendfach zurückzahlen. Seht ihr, das Gesetz der Freiheit. …. Wisst ihr, Geschwister, ich würde das, es ist meine Auslegung, es kann auch falsch sein, aber das Gesetz der Freiheit ist alles, was ich tue, das tue ich vollkommen frei und gerne für meinen Gott. …. Wisst ihr, man geht immer bis ans Äusserste. Was darf ich doch noch? Papa, darf ich das? Mama, darf ich das auch noch? Papa, darf ich das noch? Mama, darf ich das noch? Bruder, darf ich das ? Schwester, darf ich das? Geht bis ans Äusserste immer. …. Und die Nachkommen der Korachiter haben immer noch an jenem Tag des Propheten Jeremia keinen Wein getrunken und keine grossen Häuser gebaut. …. Geh (Jeremia) zu den Nachkommen Korachs. …. geh und bringe Wein, stell ihnen jedem einen Becher vor und schütte ihnen Wein ein. …. es war eine grosse Nachkommenschaft, nur Männer. Seht ihr, Geschwister, ein Gesetz ist nicht verkehrt. Es kann aber teuflisch werden, es kann göttlich bleiben. Der Unterschied von beiden Gesetzen ist, rühre du, wage das eine Gesetz nur anzurühren: Die Bombe von der NATO explodiert. Wie heissen die? Missa, Missail, Ma, wie heissen diese Riesenbomben? (jemand flüsterts zu) Cruise Missiles! Po, ha, pofff! Wie dort neben Voiteg, da krachts manchmal. Da sch-bombardieren sie. Neuerdings haben sie die Strasse zur rumänischen Grenze bombardiert, weil sie gemerkt haben, fo ouh! Das darf ich nicht sagen, da hören die zu. Es ist nicht wichtig. Wir reden jetzt von den Bomben, die explodieren, wenn du einem Christen, der sich ein Gesetz auferlegt hat, taaaste es an (schreit), sag ein Wort dagegen, hou-ou-ou-ou-ou-ou-ou! Brennt! Holland in Brand! Dann ists vom Teufel! (schreit) Nicht von Gott. Aber diese Korachiter haben auch ein Gesetz gehabt mit dem Wein, wenn die so gewesen wären. …. Moment, Moment, Moment mal, Prophet Gottes: Rrrrraus mit dem Wein! Prophet, wir haben, wir sind, wir haben, wir ou n ja, wir haben, wir haben versprochen, wir sind die Nachkommen Korachs uh. Die haben geschwiegen. …. Dann kann ein Gesetz göttlich bleiben, dass Gott es auch gebrauchen kann, wenn es mir egal ist. …. Und wir lassen es einfach stehen, leben wie wir wollen, beugen uns, wenn wir wollen. Und wenns uns nicht passt, beugen wir uns nicht. …. Schon unsere Kinder hören auf (schreit), für Gott zu leben. …. Eltern, kann man sich mehr wünschen als das, dass unsere Kinder für Gott leben? Wenn da ein Vater, eine Mutter ist, dessen Herz nicht zergeht (schreit) und brennt dafür, der ist nicht wert, ein Kind zu haben! Der ist es nicht wert. Und wenn ich kann, ich will mein Leben lassen, dass ich irgendwo umkomme, wenn ich nur weiss, ich kann eines erreichen, dass meine Kinder für Gott leben. …. Wenn nur mein Kind für Gott lebt. Und das, die Verheissung haben die Rehabiter bekommen. …. Ich bin frei, gesetzlich zu sein oder nicht. Ich red wieder menschlich. Ich bin frei, gesetzlich zu sein. …. Ich habe heute Morgen ein Telefon gehabt mit Onkel Erlo (Missionar Erlo Stegen, Südafrika). …. dann dachte ich, das ist ja genau ein Problem unter den Christen, dass sie sagen „Gesetz, Gesetz“. Nein, du musst es nicht, du, es ist eine Freiheit da, in Anführungsstrichlein, gesetzlich zu sein oder nicht, Wisst ihr, er erzählte mir (Artikel eines Modeschöpfers über Schlitz im Kleid der Frau) …. der Schlitz wird soooo sexy und so in werden, wie der Mikromini. Kennt ihr den Mikromini? Ich hab das Wort noch nie gehört. Aber Mikro heisst, R. weiss, was mikro ist, der, du siehst kaum durch s Mikro, siehst ja kaum, ob noch heut was ist oder nix mehr ist. Braucht bald R. sein Vergrösserungsglas, dass du siehst, hat das noch Mädchen das Mädchen noch was an oder nicht mehr. Der Schlitz wird mehr sexy und in werden als der Mikromini. …. Wenn eine Frau gekleidet ist und da ist eine Öffnung, wo nur ab und zu ein Mehrteil vom Bein zu sehen ist, wird das den Mann mehr reizen, als wenn er ständig alles sieht (liest langsam und eindringlich). …. Modeschöpfungsphilosophie, vorstellen kann ich es mir, dass das so sein kann. Wenn vom Bein nur etwas gesehen wird, dann und wann bei einem Schlitz, bisschen mehr als was der Rock erlaubt, das wird die Männer mehr reizen, als ein Mikromini. Es wird einen erotischen Effekt haben …. alle Frauen uniform, d.h. du wirst sie alle sehen, werden alle en Schlitz haben. …. Ja, aber. Da haben wirs. Ist auch wieder ein Gesetz. Wieder ein Gesetz mehr. Jetzt kommt er wieder mit den Schlitzen. Nein, du bist frei. Bist vollkommen frei. Ist ein Gesetz der Freiheit. …. Es gab noch nie eine Zeit, die so Sex betrunken ist, so Sex vollgesogen (betont) ist, wie heute. Gab noch keine Zeit. Heut dreht sich alles um Sex. …. Schaut die Werbung an von den em em em mit was wäscht man die Wäsche? Mit Waschpulver. Schaut schaut, Waschpulverwerbung an. Nimm was du willst (schreit) aus der Welt heute. Es ist, als ob sie heute Alt und Jung, Grossväter und Grossmütter nix mehr im Kopf haben als das. (schreit) …. Durchtränkt mit Sex. …. Christinnen, Frauen, Schwestern, Jung und Alt (schreit), wenn ich bei euch noch nen Schlitz sehe, ich wird euch nix sagen. Aber eines muss ich euch dann sagen: Dann habt ihr immer noch ein bisschen Welt in euch. Dann habt ihr nicht so klar eine Trennung gemacht zwischen euch und der Welt…. Dann ist da noch ein bisschen reingemischt von der Welt. Ja, aaaber! Wenn das Ding so eng ist, dann muss ich ja ein Schlitz haben, sonst kann ich ja nicht laufen. Ja, aber. Darum mach nur tüchtig gross, dass du nen grossen Schritt machen kannst, sonst fällst du im ersten Graben ins Wasser. Kannst nicht rüber springen. Brauchst nen Schlitz, dass der Schritt reicht. Ja. …. Dann all die Schlauheit , brecht ab damit! All die Frei-hei-ten, die du dir genommen hast, brecht ab damit!…. Es wird Situationen geben, wenn du nicht mit allem gebrochen hast, es wird Situationen geben im Leben, wo du mir (Jesus) ganz entschlossen nachfolgen willst, aber du wirst nicht überall hin können, wo ich hin gehe …. aber wegen solchen Dingen ihn nur kurz, nur kurz aus dem Blickwinkel verloren, haben ihn nie wieder gefunden. …. Kam ein Mann und erzählte mir, er hat eine Not, er will das bekennen. Er ging in Gottesdienst …. dann sass vorne die Frau des Predigers, ein junges Ehepaar. Sie hatte ein Mikromini, ein T-Shirt, der Nabel war frei, der ganze Bauch und Rücken war frei. Nur die Brust war bedeckt. Und er sagte (holt Luft): „Mir ist der Atem vergangen.“ Dann hat er sagte: „Hab ich gedacht, ich will biblisch bleiben. …. Ich will mir nichts vormachen, ich will kein Anstoss, ich will es machen, wie die Bibel sagt. Ich wird, ich wird zu meiner Schwester gehen und wird sagen …. unsere eigenen Frauen sehen auf dich, unsere Jugend sieht auf dich. Denkst du, dass das gut ist?“ Die ist so knallrot geworden, aber nicht vor Scham. Vor Zorn. …. Ja warum dann nicht ganz nackt? Hat mal hat mir jemand ich weiss nicht, jemand hat mir ein Unterlagen geschickt, das kann man von hier nicht zeigen, aber der Verstand bleibt dir stehen. …. stand der Prediger FKK, nur eine Gitarre auf dem (Pause) Bauch und seine Frau genauso neben ihm (schreit, schreit lauter). …. Nacktheit gehört nicht mal an den Taaag! (schreit) Nicht mal die Tiere sollten es sehen. Das gehört in die Ehe. Das gehört ins Schlafzimmer. Ach, manchmal muss man Dinge reden, die man nicht reden sollte…. Er (Gott) wusste, dass sie Kinder bekommen. Wie vorsichtig muss Mama und Papa sein. Er hat sie bekleidet. Aber heute? Heute will der Mensch sich nicht mehr beugen. Er will frei sein. …. weil er sich nicht beugen will, frei sein will. …. Dann weg mit der eigenen Freiheit! Dann weg mit der eigenen Schlauheit und Ausreden. …. Wer diesen Durchblick hat, der wird selig werden.

18.10.1998

…. Dann sprach ich darüber, dass wir heute in einer Zeit leben, wo man ante antiautoritär, man schüttelt alle Autorität ab, da ist keine Majestät mehr. …. Eines müsst Ihr wissen Kinder: Verflucht werdet ihr sein, verflucht (schreit) bleibt ihr in Ewigkeit, wenn ihr es wagt, böse, unartig oder frech zu euren Kinder zu euren Eltern zu reden! Gottes Fluch wird über euch kommen, es sei denn, ihr bekehrt euch, ihr bekennt es und lasst es. …. Es schadet nicht, wenn du, lieber Vater, liebe Mutter nicht weißt, wie deine Kinder zu erziehen, mögest du psychotherapeutisch behandelt werden müssen! Vielleicht hilft dir das, wenn es dir anders nicht hilft. …. Ja, der Mann muss ja, wenn er Beamter ist, wenn er, ich wundere nicht, wenn Lehrer in die Schule kommen und schon kaputt sind, bevor die Stunde erste Stunde anfängt. Ich wundere nicht, wenn du zu einem Beamten gehst und du merkst, wie er geladen ist. Ja, wie soll der Mann nicht geladen sein? Habt Verständnis mit Beamten oder irgend wo ihr zu tun habt und ihr trefft Menschen an und die können euch nicht freundlich oder eine Verkäuferin oder sonst noch was. Habt Verständnis! …. Und da oben war eine Schulklasse mit zwei Lehrerinnen, aber sie sagte, das waren Huren. Nun, ich sag, was eine alte Frau gesagt hat. Das waren Huren. Es waren keine Lehrerinnen. Habt ihr das gehört, Lehrerinnen? (schreit) Huren sind das, die nicht wissen, wie sich zu kleiden. Hat eine alte Frau gesagt, nicht ich. …. Kinder, wenn ihr wollt, dass Gott euch segnet, ehrt graues Haar, ehrt alte Menschen! Gott sieht es im Himmel. Und wenn ihr beim Spielen seid, und wenn das Spiel noch so interessant ist und wenn das Spiel am besten geht, wenn ihr alte Menschen seht, wenn jemand eine Tasche trägt, wenn jemand Hilfe braucht, Kinder, wenn ihr wollt, dass Gott im Himmel all seine Engel ruft und sagt: „Kommt, Engel, lasst alle Arbeit liegen! Lasst alles liegen! (schreit) Kommt schnell und schaut mal da runter! Schaut euch mal dieses Kind an. Schaut euch den Jungen an und das Mädchen an. Schaut mal, was für ein Herz die haben!“ Wenn ihr das wollt, dann ehrt die alten Menschen. …. So weit sind wir Schweizer (schreit), so weit sind wir. Da ist ein Fluch auf diesem Land, wenn sich da nix ändert. …. Wenn die Kinder unartig werden, sind sie nicht die Schuld. Wenn Kinder nicht wissen, wie sich zu benehmen, sind sie nicht schuld. (schreit). …. Wenn sein Kind unartig ist, dann geh doch zum Bruder und sag es ihm. Statt dessen gehst du und klatschtst: „Wie unmöglich das Kind von meinem Bruder ist! Wie unmöglich das Kind von meiner Schwester ist!“. …. Komm und sag mir, Bruder, Schwester, wenn meine Kinder nicht recht tun! Das bist du mir schuldig. Das bist du mir schuldig. …. Ich komm und sag dir auch, wenn ich etwas sehe. …. Seht ihr: Unser Abendland und unser Vaterland, man darf ja scheinbar man hat mir gesagt, pass auf, sag Vaterland nicht mehr so oft, sonst rechnen sie dich zu den Rechtsextremen. Also muss man ja aufpassen, was man sagt. Nun, eines müsst ihr wissen: Ich wird nie bei den Rechts- und nie bei den Linksextremen. Ich werde extrem bleiben für Jesus (schreit) und für sein Wort. Da müssen die Linken Richtung rechts gehen bis sie zu Jesus kommen. Da müssen die Rechtung Rechten links gehen bis sie zu Jesus kommen und da beim Kreuz müssen sie sich beugen. …. Nun das war über Majestät. …. Singst im Gottesdienst „Majestät“ bis die Arme einschlafen, weil sie ständig oben sind, dann gehst du raus, obs die Frau, obs der Mann, obs der Bruder oder die Schwester oder die Eltern oder das Brüderchen oder das Schwesterchen ist, passt mir was nicht, dann tob ich wie ein Verruckter. Aber hab „Majestät“ gesungen. …. Besingst dich selber. Und Gott hat gesagt, wer andern Göttern dient, der Fluch wird über diesem Leben bis ins dritte und vierte Glied bleiben. …. Wenn Joab mit David geteilt hätte, aber Böses im Herzen hat, der teilt es nicht. Der sagt, ich geh lieber ins Kämmerlein und teile es mit meinem lieben Gott. Leider hast du bis heut noch nicht erkannt, dass dieser liebe Gott dein eigenes Ich ist. Mit dem teilst du immer wieder neu. Geh nur ins Kämmerlein, dort findest du nicht den lebendigen Gott, dort ziehst du dich in dein Inneres zurück und betest dich selbst an und teilst es mit dir selber. Und du hast dein eigenes Ich zum Götzen gemacht. …. Sagt mir, Eltern, oder ist das in eurem Haus in deinem Hause was Selbstverständliches geworden, dann dein loser Bube und dein Rotznase es wagen darf, deiner Frau, die Mutter deiner Kinder (schreit) zur Rechenschaft zu ziehen und du als Mann, was machst du? (schreit heftiger) Zeitung lesen? Tu es nur weiter! Du wirst noch zur Rechenschaft gezogen werden. Du wirst dich noch wundern, was deine Kinder alles tun werden! …. Gottes Geist ist kein kreischendes Weib, wie die Weiber auf dem Bundesplatz. …. Die Weiber durften es. (schreit) Wenn du solche Geister zulässt, er (Gottes Geist) wird sich so leise, so still zurückziehen, du wirst es gar nicht merken. An einem könntest du es merken will ich dir sagen: Du wirst nur ein bisschen frommer. Du fängst an zu stinken vor Frommheit. Deine Frömmigkeit wird so zunehmen, die wird so gross werden, dass es einem ekkkelt (betont), noch weiter dich anzuhören und mit dir zu sein. Unnüchtern bis dort hinaus! Unnatürlich! Daran merke es mindestens! …. weil die Jugend scheinbar nicht mehr von den alten Liedern singen will, dann dachte ich, ach Herr, habe ich da Jahre lang umsonst gepredigt?! Während der Predigt schschschtand einer auf und rrrrannte rraus, knallte die Tür. Nach der Predigt kommt ein kleines Mädchen, ich denk es war 12 Jahre alt, und sagte gab mir die Hand: „Danke für die Predigt. Es isch im Fall e gueti Predigt gsi.“ Im Fall. Scheinbar hed sie au s Knalle ghört vor de Tür. S isch im Fall e gueti Predig. …. Nun, Gemeinde, ich frage euch jetzt vor dem lebendigen Gott. Ich wiederhole das Gesetz vor euren Ohren, das Gott Mose gegeben hat, ob ihr nun Eltern oder Grosseltern seid, ledig oder verheiratet, kinderlos oder reich an Kindern, spielt keine Rolle, alle Kinder gehören uns alle. (in militärischem Ton) Ich sage euch dieses Gesetz noch einmal: Verflucht wird sein, wer Vater oder Mutter oder ältere Person unehrt, ruft Amen dazu! Habt ihr ein Amen dazu? (schreit) Israel musste sagen: Amen. Und das ganze Volk musste es rufen. …. Wisst ihr, es gibt solche Kinder, die fahren ihre Eltern so an, wie der Joab seinen König. Die wagen es, mit der Mama so zu reden, wie sie nie reden dürften. Väter, ich hoff, dass ihr heute ein Ohr hattet zu hören. Grossväter, Onkels und Tanten, ich hoff, ihr habt nicht geschlafen heute. …. Wenn du also vorhin vor Gott in deinem Herzen „Amen“ gesagt hast und du noch einmal schweigst, wirst du doppelt schuldig sein. Du wirst ein Gelübde getan haben und es nicht halten. …. Wenn Frechheit im Volke Gottes aufsteht, muss hinweg getan werden. So schnell wie möglich, weil diese Pest greift um sich. …. Keine Furcht mehr vor dem Schöpfer und deswegen auch keine Furcht mehr vor dem Geschöpf. Frech geworden. …. Die Kinder sind unschuldig. Lehrer, wenn ihr freche Kinder habt, ich sag es vor der ganzen Gemeinde, dann prüft euch, ob ihr auch eine freche Art habt gegenüber denen wo Eltern sind als älter sind als ihr. Ich habe mindestens das eine gelernt, dass ich meine Kinder lehre, das kleinere Kind muss dem grösseren Kind gehorchen. …. Wenn du immer wieder versucht wirst, immer wieder in die Sünde fällst, dann ist es darum, dass du ein unbussfertiges, ver stocktes Herz hast. Kommst und bekennst und bekennst, gehst aber zurück und liebst es doch noch, in Fleischeslust herumgetrieben zu werden. Liebt es doch noch, jemand zu sein, frech (!) zu sein, eigensinnig zu sein. Lass es! …. Wie musst du wohl gesagt haben, wenn du mit deinen Freunden warst! Was hast du alles gesagt? Was hast du schon alles gesagt über Papa und Mama, wenn du auf der Strasse warst? Wenn du in der Pause warst? …. Die Frömmigkeit und wir leben das nicht, was wir predigen und reden, das stumpft dich so ab, das macht dein Herz so unempfindlich und du merkst nicht mehr, wann Gott redet und wenn jemand anders redet. …. So tot kann ein Herz werden, predige noch und lebe es nicht. …. Nun Kinder, will ich euch etwas sagen. Hört mal jetzt gut zu! Wenn ihr wollt, dass der Teufel euch nicht verführen kann, und der Teufel ist böse, der versucht wie er nur kann, die kleinen Kinder schon zu bösen Sachen zu verführen. Wenn ihr aber wollt, dass der Teufel euch nicht verführen kann, böse Sachen zu tun, dann geht niiiiiee irgendwohin ohne Papa oder Mama! Und wenns da (Kaltbrunn) ist, ohne dem Lehrer oder der Internatsleiterin zu sagen, wo ihr hin geht und was ihr vor habt. Wenn ihr das tut, dann wird es schwer sein für den Teufel, euch für böse Sachen zu verführen. …. Nun Kinder, wenn da Kinder sind, die schon solche Sachen getan haben und Papa und Mama und die Lehrerin und Internatsleiterin wussten nichts davon, oder der Seelsorger wusste nichts davon, kein Wunder, dass du schon solche Dinge getan hast, kein Wunder, dass du schon sooo schuldig geworden bist. …. Eltern (schreit) …. dann wunderst du, wenn deine Kinder Sachen tun und du weißt nichts davon? Du wirst es noch hundertfältig schlimmer erleben! …. „Die Bösen Buben“, Mädels, das müsst ihr kennen. Es darf kein Mädel sein, das das Wort nicht kennt. …. Wenn die bösen Buben locken, dann fliehet von ihnen! Wenn die bösen Buben locken. Mädels, das schreibt euch hinter beide Ohren und aufs Herz! Wenn die bösen Buben locken, so weit wie möglich weg von ihnen! …. Gesegnet aber der Papa, wenn du eine Tochter hast, die ist schon verheiratet und die wagt es ein-mal nach Haus zu kommen um zu klagen. Dann tust du wohl, du knallst ihr eines links und dann noch eines rechts und sagst: „Marsch, hinaus! Und wenn du nochmal kommst, dann gibt es noch tüchtiger.“ Aber gibt solche Nichtsnütz von Vätern, die hören dann das Klagen der Tochter an, nun (Pause) nein, ich glaub, ich kann es hier sagen (Pause) muss ein bisschen verdrehen, damit ihr nicht wisst, wo es geschehen ist. In einem Land, irgendwo auf dieser Welt, da kam der Prediger zum Ehemann und hat ihm die Leviten gelesen. …. eine ganze Liste, wie der Mann nicht ist und sein müsste zu seiner Frau. Nun was kam raus? Die Frau ging sozusagen in die Seelsorge. Frau, ich gib dir einen Rat: Du kannst noch solche Hörner haben, nimm aber diesen Rat an! Wenn du zu einem sogenannten Seelsorger gehst und du fängst an, über deinen Mann zu klagen, und der will noch zum Mann gehen, ihn zu schelten, geh nicht noch einmal zu dem. Geh nicht nochmal zu dem, der pflanzt dir noch zwei Hörner in den Kopf. Das wird ja furchtbar sein. Der ging zum Mann und schschschalt ihn und schlug ihn und schimpfte ihn und machte ihn dem Erdboden gleich. Wie und dann hat er ihm eine ganze Liste gehabt, wie er seine Frau lieb haben muss, seine Frau auf Händen (lacht) hei d du! auf Händen tragen muss. Man wundert sich, was so verrückte Menschen gibt! Alles, was er drauf achten muss, ob er nicht bis jetzt gemerkt hat, dass seine Frau, dass es sich doch steht (Pause) nein, ich sag es lieber nicht, weil es man kanns auch nicht verstehen. Aber da stand dann, er muss ihr jedes Monat ein neues Kleid kaufen. …. Also Frau, wenn du solche Sachen hörst und du merkst immer noch nicht, du bist im Finstern geraten, dann kann man dir nicht mehr helfen. Aber das gibt es heute. Das gibt es wirklich, dass man sozusagen auf Händen getragen werden will und auch muss und es gehört sich auch so. Nun, Brüder, ich hab euch schon gesagt und wir haben schon von andern auch hier gehört: Es ist schön, dass wir unsern Frauen mal ein Kleid kaufen. Weiss ich gar nicht, wann ich meiner Frau ihr eins gekauft habe. Aber eh (Pause) ich weiss, dass meine Schwiegermutter eine guuuute Schwiegermutter ist. Und ich (Pause) bin so selten zu Haus, dass ich ihr eines kauf. Aber heute wird ich mir vornehmen, meiner Frau ein neues Kleid zu kaufen. Sonst darf ichs ja euch nicht sagen. Nun, ich wollte nicht sagen (schreit), dass wir unsre unsere Frau wie ein Hund behandeln. Das nicht! …. Nun, sie ist Miterbin der Gnade Gottes. Tue du (schreit) deiner Frau nie weniger, als was Gott schon für dich getan hat bis zum heutigen Tag! Jeden Tag neu. Tue ihr nie weniger! Weil sie ist Miterbin der Gnade Gottes. … Komm, zurück zu den Buben, zu den bösen Buben. Nun ist diese Frau zu ihrem Vater gerannt und der Vater war so dumm und hat sie auch noch angenommen. Also, wenn da Väter sind, die ihre Töchter schon gegeben haben, nun Töchter, ich weiss gar nicht, ob welche da sind, wahrscheinlich nicht, aber wenn, waaaaage nicht, vom Mann weg zu laufen! Dein Vater knallt dir eine links und eine rechts. Du wirst stiller zurück sein, als was du weg weg wie weg bist. Aber die hat der Vater angenommen. …. Das war ein guter Mann, muss ich sagen, war ein lieber Mann (lacht), e liebs Kerli! …. Was hat der Hurengeist zu tun mit dem Heiligen Geist? (Pause) Die bösen Buben im Stamme Benjamin, der jüngste, auch noch ein Punkt, wo wir predigen könnten, der jüngste Stamm. Passt auf, Eltern, auf die Jüngsten. Ich hab auch eine. (Pause) Die schwitzt nicht stark, aber die bringt mich mehr zum Schwitzen als alle vier (älteren Kinder) mich zum Schwitzen gebracht haben. Aber i be ned alt genug nicht zu alt zu wissen, was ich zu tun habe!…. Als dann das Volk Gottes mit ihren jungen Töchtern kamen, wisst ihr, was die Söhne Elis in ihrem Kopf und in ihrem Herzen hatten, wisst ihr was sie für Augen hatten? Sie haben sich nur die Gestalt der Mädchen angesehen. Sie waren gefressen von Hurerei!….

28.3.1999

…. Ich weiss ja nicht, ich hab auch Gestiken an mir und wahrscheinlich auch manche komische und verrückte…. Bitte, Geschwister, ich bitte euch um Jesu Willen. Seht nicht meine Gestik an, ich bin vergänglich. Wer bin ich? Ein dummer Esel. Seht nicht meine Fehler an!….Wir (WLW Deutschland) haben ….etwas gelernt: Treu bleiben, anhalten, anhalten, weiter gehen, einfach anhalten, obs schwierig ist, ob Erfolg da ist, ob Spott da ist, einfach anhalten…. Es lohnt sich, anzuhalten…. WLW, es ist eine schwere Arbeit. Da geht eine Gruppe Jugendlicher gegen das höllische Reich des Teufels, wo ein Grossteil der Jugend Europas und der ganzen Welt in die Hölle gezogen wird mit diesem unzüchtigen Leben….eine Aggressivität, die man nicht beschreiben kann, eine höllische. …. Kein Wunder, wenn du dieses Schloss des Satans angreifst, dann wird er wütend….Und wenn wir heute unsere Umwelt betrachten, die Welt und den Teufel, wie er wirkt, dann ist das das Erste, dass er sucht im Leben eines Christen zu erreichen, ihn einzuschüchtern, ihm klarzumachen: schweige! …. Da war mal ein Rekrut, der in die Rekrutenschule ging. …. der jeden Abend, bevor er in sein Bett ging, neben sein Bett kniete, betete und dann schlafen ging. Sagt mir, wer von euch kniet noch nieder und betet? …. Und als er in die Rekrutenschule kam …. die Schlafsäle, die waren ganze Schlafsäle, eingeteilt wurde, hat immer nur gebetet, oh Heiland, wenn nur das ein kleines Zimmer sein wird, wo sie mich einteilen, denn Herr, ich will, wie immer, am Abend mich hinknieen und beten …. Als er in den Schlafsaal kam, die Nummer, die ihm eingeteilt wurde, kam er rein: 50 Betten drin. Und er nicht in der Ecke, nicht in der Ecke und nicht in der Ecke. Mittendrin! (schreit) Ist ihm die Butter vom Brot gefallen….Herr Jesus …. nun hast du mein Gebet nicht erhört. Der Abend kam …. Die meisten waren schon im Bett, und er drehte sich hin und her, er machte es sich schwer. Er hat lang gebraucht, bis er sein Pyjama anhatte. Und er drehte sich hin und her und fühlte in seinem Herzen: Mein Kind, knie nieder und bete! Und dann fühlte er: Nein, ich kann nicht! Nein ich kann nicht! …. Wenn ich da hin knie, das gibt ein Gelächter, das gibt ein Gespött, von heute an die ganze Zeit, die ich hier sein werde, ich werde das Gespött der Rekruten sein! Aber er fühlte ganz leise diese Stimme: Mein Kind, knie nieder! Und dann fasste er sich ein Mut und fühlte, mir ists egal, was die denken (klatscht), kniete nieder, bre Licht brannte noch und dann wartete er er, dass das Gelächter, dass das Gespött los ging. Und es blieb totenstille. Im Gegenteil: Das Gerede und das Geplapper, plötzlich merkte er, da ist Totenstille im Schlafsaal. Und als er fertig gebetet hatte, da sah er aus Neugierde, machte die Augen auf, da glaubt er sein Augen nicht: Fünfzig Rekruten knieteten an knieten an ihren Betten und beteten. Ich sage nicht, dass alle fünfzig von Herzen beteten. Kann aber sein, dass der liebe Gott manchen Dickschädel auch an der Schulter gepackt hat und rrrunter gedrückt hat und dass mancher vielleicht überhaupt nicht wollte. Aber als er sich umsah, ho, alle knieen und ich alleine nicht, schnell auch in die Knie. …. Fünfzig Rekruten knieteten im ganzen Schlafsaal. Dieses Kind Gottes hat nicht nicht viel geschlafen in dieser Nacht. Es hat Gott gedankt und gepriesen. Fast (betont) wäre es ungehorsam gewesen. Fast hätte das Kind Gottes den Ruf vergessen: Ich sende dich! (schreit) …. Geschwister, wenn einer von Gott gesandt ist, der muss sich zurückstellen lassen. Da kommt der Teufel und sagt: Siehst du, das ist das Christentum, eine jämmerliche Sache. Du musst dich immer zurück stellen lassen von den schönsten Sachen, das die andern geniessen dürfen. Ich darf ja keinen Schnaps saufen. Ich darf ja nicht mal nen Whisky und ein Bier trinken. Ich darf ja nicht mal so eine dicke Zigarre rauchen (lallt mit schwerer Zunge). Habt ihr das schon gesehen, wie die reden? Ich hab gestern einen getroffen, wie man noch reden kann mit ei ich übertreib nicht, wenn die nicht so dick, war sie nicht so dick wie mein Fingerchen. Dass das in den Mund geht und dann noch reden (lallt) und dann qualmt es da raus, dass du drei Meter Abstand hast. Wenn du meinst, dass das etwas ist, das du verpasst, haai-ai, ai. Und dann stinkt es noch wie die Pest. Wie die Pest stinkt das. Ei, ich hab nicht ged-wusst, dass so Zeug so stinkt, dass du nachher weggehst und (rümpft Nase) du kriegsts nicht mehr weg aus der Nase, brauchst nen halben Tag, bis das Muff weg ist. Wie muss das in der Hölle stinken! Kinder, wie muss das da stinken! Stinken, rauchen, heiss (lärmt)! Furchtbar! Und dann wollen wir dem Teufel noch glauben, wir verpassen etwas? ….Die Jugend von heute, die den Weg nicht kennt, den der Eurochor geht, den unsere Jugendliche gehen, die verpassen etwas! …. Ich hab unlängst den Kindern gesagt in der Morgenandacht: Kinder (schreit), wenn ich das könnte, wenn ich das könnte, ich würde mein Leben, ich würde alles was ich hab, ich hab zwar nicht viel, aber ich weiss nicht, was ich geben würde, ich würde mich für fünf Leben f beim lieben Gott Gott verpflichten, wenn ich nur noch ein-mal fünfzehn Jahre oder vierzehn Jahre alt sein dürfte und dann von diesem Weg hören, von dem ihr hört. Ich würde immer irgend etwas geben, dass ich als Jugendlicher das hören dürfte, was ihr hört, das sehen dürfte, was ihr seht, diesen Weg kennen lerne, den ihn ihr jetzt kennen lernen dürft. Man muss krank sein da oben, da müssen Schrauben fehlen. Da musst du zu wenig Sauerstoff gehabt haben beim Beginn, ich mein bei der Weltschöpfung. Dass du diesen Weg hörst und er ist dir nicht kostbar. Wenn es Eltern gibt (schreit noch immer), die Kinder haben, die diesen Weg gehen und die gehen dagegen, entschuldigt bitte, die haben auch zu wenig Sauerstoff gehabt. Ich könnt es nicht verstehen, dass da ein Jugendlicher ist, der davon hört und der nicht brennt der sagt: Herr Jesus, lieber komm ich um, als dass jemand mir vor mich vor diesem Weg weg zieht. Das ist das Kostbarste! Das ist das Wunderbarste! …. Der Teufel kann auch kommen und kann sagen: ja, was, was ist los in der Gemeinde? Keine Blinde werden geheilt, Menschen, die Brille anhaben, haben sie heut noch an, Gott rührt sie nicht an und heilt sie nicht. Der Prediger hat die Brille auch immer immer noch an, wird sie auch nicht los. Gott rührt seine Augen auch nicht an. Ich hörte mal von jemand der mal in die Seelsorge kam, aber die Person kam nicht mehr. (räuspert sich) Die Frau war gläubig, der Mann war ungläubig, und die Frau war seeehr gläubig und mit der Zeit noch mehr gläubig und mit der Zeit ganz gläubig. Und dann wurde sie so gläubig, dass sie gesagt hat: So, ich nehm keine Brille mehr, ich seh jetzt nichts mehr, dass ihrs wisst, nichts mehr. Da vorne sehe ich ein paar Schatten. Und so gings der . Hat sie gesagt: Ich glaube (betont), dass Jesus mich heilen wird und legte die Brille weg. Der Mann kommt abends nach Haus und es war eine Sauerei in der Küche. Sie sah ja nichts mehr. Die Wäsche lag herum, hat dann beim Kochen immer daneben geschüttet. War eine Schmiere (lärmt, betont)! Dann sagt er der Frau: Was ist los mit dir? Dann sagte die, sie ist ja ganz gläubig geworden gewesen: Mann, ich glaube, dass Jesus mich anrührt und dass ich keine Brille mehr brauch. Er hat ihr eine Ohrfeige gegeben. Es ist nicht richtig, Brüder, dass man sowas macht, ich wiederhole: er war nicht gläubig. Er hat der eine geknallt, dass sie so geschwollen war und umgefallen ist in die Ecke, dann sagte er: Jetzt steh schleunigst auf und setz deine Brille auf, sonst knallts nochmal! Sie ist auf, sie hats nämlich gefunden und hat gesagt: bitte, bitte sag mir, wo ist sie!? Nicht mal die sah sie. Hat nen ganzen Tag Zeit gehabt, dass sie angerührt wird. Hat er ihr die Brille gesucht und gegeben dann sah sie wieder. Nun wisst ihr, so gläubig kann man werden. …. Das ist ein Wirken Gottes in unserer Mitte. Das hat Gott getan, dass wir Jugendliche haben, die haben nur eines im Sinn: für Gott zu leben. …. Und das ist ein Wunder vor meinen Augen in unserer Mitte, in dieser heutigen Zeit! …. Ein Wunder! Ich kann mir kein grösseres vorstellen, auch nicht das, wenn du wenn ich oder du geheilt werden und keine Brille mehr brauchen. Das ist wäre für mich ein viel kleineres Wunder als dieses Wunder unserer Jugend. …. Und Geschwister, wer weiss, was die Zeit noch mit uns bringt. Kinder, wer weiss, was die Zeit noch mit uns bringt. Wer weiss, was der morgige Tag noch mit uns bringt. Erschrecket nicht, wenn plötzlich die Wölfe anfangen zu beissen, weil plötzlich das Gesetz erlaubt, alles was Lamm ist und alle Lammesart zu zerreissen und zu beissen! Es muss so kommen. Erschreckt nicht, wenn die ersten von uns nicht mehr da sind. Weggeschafft. Zerrissen worden. Oder in die Gefängnisse geworfen worden. Erschreckt nicht. …. Und wenn die ersten von uns nicht mehr predigen dürfen und beiseite getan werden, steht auf (schreit) um Jesu Willen. Mädels, steht auf! Predigt! Verkündigt! Kämpft für die Wahrheit!….Nicht um uns zu rechtfertigen. Nicht um zurück zu beissen. ….

04.10.1998

…. Wisst ihr, ich hab ja lutherische Theologie studiert. Und da, nach der lutherischen Theologie, da ist das Kirchenjahr eingeteilt. Jeder Sonntag hat seinen Namen. Da gibt es ganz interessante Namen, ich musste lange lernen, bis ich die gewusst hab. …. Und da hatte jeder Sonntag einen vorgeschriebenen Text, über den, das ist heute noch so, du kannst in Japan, du kannst in am Nordpol oder am Südpol in eine lutherische Kirche gehen: Weltweit predigt der lutherische Pfarrer über den gleichen Text. Das ist vorgeschrieben. Nun, ein Weihnachtstext, über den durfte man nicht predigen, ausser zu Weihnachten. Nun ich hab meine Prinzipien abgelegt. Jetzt hab ich heute es gewagt, ein Weihnachtstext zu nehmen. Es er war mir einfach so kostbar geworden. …. Ich nehme an, es ist kein Schulkind hier, das den Text nicht kennt. Kommt, wir prüfen es mal. Was haben die Engel gesungen auf Bethlehems Felde, wie sie von dem Kommen Jesu gesungen haben? Wer kann mir diesen Vers sagen? Der bekommt eine Schokolade. (Stille) Was haben die Engel gerufen, den Hirten? (Stille) Etwas im Himmel und etwas auf Erden und etwas für die Menschen. Jetzt hilf ich euch sogar noch. Und wenn es sogar noch ein Erst- bis Drittklässler weiss, der bekommt eine Läderach. Also, was haben die Engel den Hirten gesagt? Kinder, was haben sie ihnen gerufen? (Stille) Sagt, habt ihr Religionsunterricht, Bibelkunde in der Schule? …. Also, wenn es die Herrlichkeit Gottes ist, dann bringt Jesus etwas in mein Leben hinein, dass wenn die Menschen das sehen, das was sie sehen bei mir, das werden sie von Gott halten. Sie werden nicht mehr und nicht weniger von Gott halten können, als das, was sie sehen. …. Kinder, wisst ihr, Philosophen, das ist eben eine Art von Menschen, die manchmal zu viel denken. Das sind die Philosophen. Heut gibts auch Philosophen, denken manchmal zu viel. Würden sie nur mehr auf Gottes Wort hören, wärs ihnen besser.und der Welt auch. … Nun lasst uns einmal prüfen, Jung und Alt: Hab ich schon die Aufmerksamkeit auf mich gezogen? Durch was, durch was bin ich bekannt? Durch meine Witze? Durch meine lustigen Witzen? Zu jedem hab ich ein mein hab ich einen saftigen Senf. Hab ich dadurch die Aufmerksamkeit auf mich gezogen? Oder durch was? Wisst ihr, was das Wort eigentlich, die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, was das in der weltlichen Sprache heisst: das heisst Mode. Und sogar Christen können modisch werden. Natürlich die Welt, die zieht sich heute diese kurzen Schürzen an, die, nicht Schürzen, diese kurzen Röcke an. Das, ja, sich fast nicht mehr bücken können. Was machen die Christen? Sie müssen ja die Aufmerksamkeit im schlechten Sinne auf sich ziehen. Dann tun sie sich die Kleider bis runter. Unnüchtern, nicht normal! Entweder ganz kurz wie die Welt oder ganz lang wie die Omas. Mädchen, das ist nicht normal, das ist nicht nüchtern. Mütter, habt ein Auge für eure Mädchens. Ich habe von einer Missionarin gehört: Und als die Töchter schon zum Verheiraten waren, hat immer noch die Mutter gesagt, wie und was anziehen und wie und was kaufen. Natürlich ist es in Europa etwas schwierig geworden. Heute sagt ja das Kind, was es will und wenn es nicht bekommt das Röckchen, was das Kind haben will, muss die Mutter sich beugen. Mütter, seid nüchtern. Die Aufmerksamkeit sollen wir nicht auf uns ziehen durch anders sein, wie es normal ist und nüchtern ist. Aber das Wort Herrlichkeit ist das positive Wort, die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Nun, wir haben uns die Frage gestellt: Durch was ziehe ich die Aufmerksamkeit auf mich? Sind es meine Witze? Oder durch meine Streiche, durch meine Grimassen, durch mein Haartracht? Es gibt ja Verschiedenes, wo ich die Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Wenn ich die Aufmerksamkeit auf mich ziehe, und es ist nicht Gott zu sehen an mir, dann is dann bin ich nicht eine Ehre für Gott. Dann schauen die Menschen mich an und sagen: dem seinen wenn dem sein Gott nur das geschafft hat in seinem Leben, als was ich jetzt sehe, lieber ohne. Lieber ohne! Die Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Nun Christen, Ehre sei Gott in der Höhe hat der Engel gerufen, das heisst für uns, Christen, durch euer Leben kann Gott sich bei der Welt aufmerksam machen. Wir klagen, die Welt ist ein hartes Pflaster, mein Dorf, meine Nachbarn: ein hartes Pflaster. Das ist nicht wahr. Wenn Christen das behaupten, dann sind sie geistig blind ! Es ist gibt so etwas nicht, hartes Pflaster. Doch, es gibt so etwas. Da ist das harte Pflaster: Mein eigenes Herz. Mein eigener Grind. Der ist hart. Aber das Pflaster nicht. Gott kann seine Aufmerksamkeit, er kann sich aufmerksam machen, er kann sich bemerkbar machen bei der Welt, bei den Menschen, durch uns, durch die Christen. …. Er will, dass die Menschheit erkennt: Es gibt trotzdem einen Gott. …. Ich geb mal ein Beispiel, dass wir sehen, was Nüchternheit, oder Unnüchternheit bedeutet. Das Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk ist das Gleiche, wie das Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern. Nun, Eltern, stellt euch mal folgendes vor: Da ist ein Kind. Jede Nasen lang kommt es und sagt: Papa, ich ehre dich. Mama, ich ehre dich. Ach, ich ehre euch. Ich loooobe euch. Ich danke euch für alles, was ihr für mich getan habt und was ihr für mich seid. Und dann siehst du solche Weichlinge – entschuldigt, wenn ich so sag – von Eltern: Dann schlafen sie ein. Ach, ist das schön, wenn mein Kind mir sagt: Papa, ich danke dir, eh, was du für mich bist und gewesen bist. …. Nun, so blöd und dumm können Eltern sein. Der Junge sagt: Schau mal, Papi, was du für mich bist. Und der Papi schaut. Und bis der schaut, hat das Kind gewusst, wie dem Papi den Blick von sich, von seiner Frechheit abzulenken. Dann schaut der Papi nur: Ach, lieber Gott, mein Kind hat mir gesagt, ich bin ihm so ein Segen, mein Kind, mein Kind! …. Und das Mädchen kommt und sagt: Papi, ei du bisch mir du bist mir en Segä (Segen), ich lob dich, ich dank dir. Oh, Papi, ich eeeehre dich. Ich ehre dich. Ja, und dann ist Papi eingeschläfert. Und dann muss Papi und Mami nächste Woche zur Sch-Klassenlehrerin zur Audienz. …. Früher, wenn ich wusste, mein Vater und meine Mutter gehen zum Lehrer, zum Klassenlehrer, ich kann euch sagen: Wenn ich etwas auf dem Kerbholz hatte, ich hab schon gezittert von der Stunde, wo sie von zu Hause hingegangen sind, erst noch wenn sie zurück gekommen sind. Ja, mein Vater hat noch reden können! Und ich hoff, ich habs nicht verlernt. Aber heute, da gibt es ja Fälle, da geht die Mutter und der Vater zum Klassenlehrer und Eltern, wisst ihr, dass Lehrer mir gesagt haben, wir haben solche Eltern un in unserer Gemeinde? (schreit) Da will der Lehrer dem Vater etwas sagen und der rechtfertigt sein Kind. Will der Lehrer der Mutter etwas sagen und sie verteidigt ihr Kind. Du wirst dich wundern, was du aus deinen Kindern machst. Du wirst dich wundern. Aber, dann gehen diese Eltern, wo die wo das Kind so viel gelobt, so viel geehrt soviel gedankt hat, gehen sie zum Klassenlehrer. Und dort müssen sie alle Schande hören: Wie frech das Kind ist, wie es lügt, wie der Lehrer es nie fassen kann, wie ein Aal, wie ein Aal. …. So ist das Kind. Der Lehrer kann es nicht fassen. Kann es nicht kriegen. Kann es nicht packen. Und so sagt der Lehrer, wie es wirklich ist um das Kind: eine Schande! Nun, was sagt ihr? Diese Eltern, was werden die noch von ihrem Kind halten, wenn das noch einmal kommt und sagt: Papa und Mama, ich ehre euch. …. Was werden solche Eltern auf solch ein Reden sagen? Dankbar sein? Sich freuen? Oder dem Kind sagen: Kind, Schluss damit! Ich will kein einziges Wort mehr hören. …. Schluss! Geh mal und wird ein guter Schüler! Geh mal und sei ein gutes Zeugnis in der Schule, dass Papa und Mama nicht immer voller Schande nach Hause gehen müssen. Dass sie von der Schule mit dankbarem Herzen nach Hause können. Seht ihr, wie unnüchtern man werden kann. ….Ich wünsch mir lieber ein Kind, das das praktisch nie sagt: Papa, Mama, ich ehre euch. Papa, Mama, ich danke euch. Papa, Mama, ich lobe euch. Pa pa pa p p p. Lieber davon nichts sagen, aber wenn ich zum Lehrer gehe, wenn ich höre, was geschehen ist, und mein Kind ist gestanden. Und mein Kind sagte: Nein, da mach ich nicht mit. Das ist nicht recht. Denkt ihr, das ist recht vor Gott? Ich kann da nicht mitmachen. …. Solche Zeugnisse, Kinder, wenn Papa und Mama hören. Das ist eine Ehre für sie. Das ist für sie eine Ehre. …. Paulus schreibt einer Gemeinde, die mit der Nüchternheit Probleme hatte, die Korinther: Seid doch endlich einmal nüchtern! …. Seid doch endlich einmal nüchtern und sündigt nicht! – Ich wollte am Anfang, ich sehe jetzt hier eine Notiz, ich wollte am Anfang noch etwas gesagt haben und jetzt sehe ich es hier auf meinem Zettel, bevor ich es wieder nicht mehr sehe. Wenn hier Brüder sind nächste Woche, die irgendwie Zeit haben und eh bereit sind zu helfen. Wenn ihr vielleicht nach dem Gottesdienst sehen könnt. Da haben ein paar Brüder schon ziemlich tiefe Löcher gegraben, eh dann wären sie sehr dankbar, wenn auch noch Hilfe kommen könnte. Da müssen Heizungsrohre gelegt werden. Ich denke es wird so, wann? Mittwoch sind die Rohre da, K.? Mittwoch, Donnerstag, wenn ihr mal K. anrufen könntet. Es wär eine grosse Hilfe, wenn noch Männer, Brüder da sein könnten, die helfen, dass die Heizung gelegt wird. – Nüchtern. Seid doch endlich einmal nüchtern! Mögen wir auch da nüchtern werden, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben. …. Und dann erzählte dieser junge Mann den Eltern des Mädchens, was geschehen war. Das Mädchen war in einer Berufsschule, und dort hatte sich eine Bande Jungs gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hatten, Mädchen zu verführen, die Wetten abgeschlossen haben, wenn das Mädchen verführst. Dann haben sie in ihrem Zimmer eine Sammlung gehabt von Mädchennamen mit dem Datum, wann sie die Irene, wann sie die Margarete und wann sie die verführt haben. Und das waren ihre Trophäen, wieviele Mädchen sie verführt haben. Das gibt es, Mädchen. Die Bibel sagt nicht umsonst mit den „bösen Buben“. Passt auf wegen den bösen Buben, es gibt satanische Jungs. Böse Kerle. Dann kam so einer aus dieser Bande zu den Eltern und sagte: Wir haben eine Wette abgeschlossen, das Mädchen zu verführen. Aber ihre Tochter hatte etwas, das kannten wir nicht, die ganze Gruppe. (schreit) Das, was ihre Tochter hatte, hatte kein Mädchen, alle die wir kannten. Die hatte etwas, wir konnten nicht dagegen. Es war unmöglich! …. Wir konnten sie nicht verführen. Und ihr Zeugnis war: Ich gehöre Jesus. Er ist mein Bräutigam. Er ist mein Leben. Und sie konnten das Mädchen nicht verführen. Und dann ist das Mädchen in einem Unfall umgekommen. Und als dieser Junge das hörte, dann ging er zu den Eltern nach der Beerdigung und sagte ihnen: Das, was ihr Tochter hatte, das suche ich. …. Aber wenn du dich Christin nennst und da kommen Jungs und tasten dich ab. Du kannst schon von Würmern gefressen sein und in der Hölle braten: Der Teufel wird immer noch Ehre bekommen. Das will er ja, dass er die Ehre bekommt. …. Heute Morgen war jemand bei mir. …. und der sagte: Ich hab einen Arbeitskollegen, so was kannst du dir nicht vorstellen. Wenn er gut ausgeschlafen hat, dann ist die Sonne. Aber wenn der schlecht geschlafen hat und die Augen noch geschwollen sind vom Schnaps von gestern Abend: der ist ein Teufel.. Ich komm an die Arbeit, ich sag: Guten Morgen! Er sagt – ich kann die Worte von hier nicht sagen, wie er dann sagt. Alle Tiere, vom Mondskalb angefangen, alle Tiere durchs durch das zoologische Buch kriegt er an Kopf geschmissen. …. Und dann brüllt er ihn an: Komm mir nicht näher, ich schlag dir die Faust ins Gesicht. Dann sagt er: Du, ich hab dir doch nichts getan. – Geh weg, ich schlag sie dir ins Gesicht! – Nun dann geht er halt leise weg und lässt diesen Büffel in seiner Sosse braten, weil es ist jetzt Schlechtwetter. Dann geht er weg. Dann geht er weg und hält Distanz. …. Der fängt an zu zittern und zu kochen, wenn der nur näher kommt. Solche Nachbarn, solche Arbeiter, solche Geschäftskollegen kann man auch haben. ….Denn dieser Friede, den kann mir ein Bulle, wie der ist, oder ein Ochse, kann der mir nicht nehmen. Kann nicht! …. Nun die Geschichte geht weiter, die ist so herrlich, die die erzähl ich euch nicht. Die ist zu schön. Vielleicht später mal, ich muss fragen, ob ich sie einmal ein bisschen abgeändert erzählen darf. Die ist zu schön! Die erzähl ich mal Eltern. Also beim nächsten Dienst, der nur für Eltern ist, die Kinder haben. Und die Lehrer dürfen dabei sein, die müssen ja auch Kinder erziehen. Das ist eine schöne Geschichte. Da könnt ihr ein Stückchen Speck abschneiden, wie man Kinder erzieht, wie der Mann mit dem Bullen und Büffel und Ochse umgegangen ist. …. (Liest einen Brief von einer Frau – diese gab die Erlaubnis dazu -, die ihrer Unzufriedenheit Luft gemacht hat.) …. Mit was bist du unzufrieden, Schwester? Mit was warst du unzufrieden? Dass er zu oft weg ist? Weisst du, es gibt solche Schnure (Schnüre), die haben inwendig ein Eisen, das kannst du nicht durchschneiden. Dann binde ihn (den Mann) an, ein Ende an deine Hand, das andere Ende an seine Hand. Dann hast du ihn immer neben dir, Schritt und Tritt. Dann wirst du, so meinst vielleicht du, zufrieden sein. Du wirst aber nicht zufrieden sein. Zufrieden sein wirst du, dann, wenn du ihn schiebst und sagst: Mann, diene Gott! Geh und diene dem Herrn, dann bin ich zufrieden! So wie jene Frau, die zum Seelsorger kam und sagte: Seelsorger, ich habe so eine Not auf dem Herzen, mein Mann, der war Tag und Nacht beschäftigt für Gott und seine Sache. Seit zwei Wochen hockt er nur zu Hause. …. Er ist wie – so – er ist, er ist ständig hinter mir, den ganzen Tag zu Hause. (schreit) Bin ich beim Kochen, dann guckt er mir in den Topf. Bin ich beim Tisch decken, hilft er mir Tisch decken. Bitte, bitte, es macht mich zu Tode unglücklich. …. Ich will keinen Mann, der Windeln wickelt und Windeln wäscht und kocht und Tisch deckt. Ich hatte einen Mann, der für Gott gelebt hat, Tag und Nacht unterwegs war für ihn. Er ist nur noch zu Hause! – Aaach, möge Gott uns solche Frauen schenken, die krank werden, wenn sie Männer haben, die nicht für Gott wirken. Die krank werden, wenn der Mann zu Hause, ja dem Schätzchen hin, Schätzchen her, Täubchen, Mäuschen. Mäuschen nur noch hinsetzen und aus und er macht alles für sie. Das sucht ihr Schwestern, solch ein Täubchen? Ei, die und die war unglücklich, die klagte, bitte bete, da stimmt etwas nicht mehr im Leben meines Mannes. Checkst du das, liebe Schwester, dass in dem Moment im Leben deines Mannes etwas nicht mehr stimmt? Wenn er nicht mehr Zeit hat für Gott, wenn er dir am Hintern hängt? Oder sagst du, da stimmt etwas nicht bei ihm, weil er ständig weg ist? …. Sei unzufrieden, es passt dir nicht! Dann kommt der Teufel, und er lässt dich ernten. …. Aber jeder Mensch muss wissen, das was wir säen, das werden wir ernten. Früher oder später. …. Nicht die andern werden sie ernten, wir werden ernten, das, was wir gesät haben.

7.3.1999

….Und dann in Rumänien blieb ich mit M., er ist mir eine grosse Hilfe gewesen. Ich glaub, wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich ein paar Abende nicht gepredigt. Es ist wunderbar, wenn man Brüder hat, die einem schieben . An einen Tag war ich so matt und so grippig und so übel und so. Hat M. gesagt: Jetzt musst du einfach aufstehen und predigen und nachher ist es weg! Ich kann euch sagen: Es war so. …. Es ist ein übel Ding, wenn der Mensch nur das glaubt, was er sich vorstellen kann. …. Vielleicht ist öfters das, was der andere sagt, menschlich gesprochen, etwas viel Niedrigeres, etwas viel Unwesentlicheres, als was ich mir vorstelle. …. Und oftmals, ich glaub sehr oft, stellt sich Gott zu dem, was der andere sagt und nicht was du sagst. …. (Erzählt von einem Ungaren, für die meisten Anwesenden klar, von wem er spricht!) …. Ich glaub er ist dreissig oder so ungefähr. Der sieht aus wie ein 55-jähriger Mann. Du siehst ihm die Flasche und die Gläser Wein und Schnaps. Hier ist er ganz blau. Knallrot. Als wir zu Tische gingen um zu essen, er ass nicht. Dann hat die Mutter ihn entschuldigt: Weißt du, meinem Sohn schmeckt die Suppe nicht. Dann dachten wir: Ja, ja, ihm schmeckt nur das Dünne. Ihm schmeckt die Suppe, die er auch mal aus dem Glas nimmt. …. Und der Liederdichter hat gesagt: Ich, ich bin durch die Welt gegangen. Die Welt, die ist schön. Seht ihr, es ist eine Dummheit, wenn wir unsern Kindern klar machen wollen: die Welt ist furchtbar. Die Welt ist nicht schön? Die Welt ist schön! Die Welt ist anziehend! …. Die Welt verspricht, ich würde ich würde wagen zu sagen, die Welt verspricht mehr, als Gott verspricht. Aber sie hält gar nichts! …. Der Teufel kann kein einziges Wort halten, was er dir versprochen hat, er kann es nicht. ….Wenn du Gott liebst, dann wirst du die Welt hassen, nicht die Welt meiden, die Welt hassen. Es ist ein Unterschied, etwas aus dem Wege gehen, immer wieder mit neuer Kraft den Kopf und alles halten, dass ich ja nicht zur Welt schaue. Das ist Eines. Das Andere ist, die Welt zu hassen! Da ist etwas in mir, das hasst die Welt. Ich kann gar nicht hinschauen. Ich kann gar nicht hingehen. Ich kann gar nicht von dem mich angezogen wissen, ich hass es! Genau wie in der Welt, wenn zwei Menschen sich hassen, die werden sich kein einziges Mal treffen, um mitnander zu sprechen. Die werden sich von wei—-tem, wenn sie sich nur erkennen, wird der eine rechts und der andere links gehen, dass sie sich auch von auch Blickfeld soll sich nicht treffen. Das zeigen uns, wenn Menschen Feindschaft pflegen in der Welt, die hassen sich und die gehen sich aus dem Weg. Und Christ, Gottes Wort sagt uns, wir sollen die Welt hassen. Und alles was weltlich ist, sollen wir hassen. Dann ist kein Problem, dass die Sünde im Leben des Christen noch was zu sagen hat, wenn dieser Hass vorhanden ist. Wenn er nicht vorhanden ist, dann versteht man diesen ewigen Kampf. Dieses ewige Hin und Her. Dieses ewige ich ich ich ich kann nicht, ich fall, ich tus sowieso wieder. Weil du es nicht hasst. …. Es ist hochinteressant, was das Welt in Gottes Wort bedeutet. ….Die Bibel am Anfang kennt das Wort Welt nicht. Im Hebräischen gibt es das Wort Welt nicht. Es gibt nur das Wort Himmel und Erde. Welt fehlt ….das gibt es nicht. …. Die Gelehrten der griechischen Antike, die sprachen von der Welt. Das Wort ist Kosmos im Griechischen. …. Und wisst ihr, was die Welt ist? Das, was die Menschheit aufgestellt hat. Das, was die Menschheit für wichtig hält. Das, was das Allgemeine, Normale ist auf der ganzen Erde, unter den Menschen, inmitten der Menschen. Das ist Welt bei den alten Griechen. …. Die Schönheit der Welt, die Gesetzmässigkeit und die Einheit, und das haben die alten Griechen Religion genannt. ….Welt …. hat nix mit Gott zu tun! …. Die Welt entstand unter den Völkern, die Gott nicht kannten. Die haben ihre Kleidung, ihre Haare, ihre Gesichter, eine Kultur daraus gemacht. …. Es war Pflicht jedes Menschen, mitzumachen. Es war ein Muss, war ein Gesetz. …. Das ist heute noch. In der Welt. Das ist heute noch draussen. ….Wenn alle sich die Nase rot färben würden, dann würdest du sie auch, du hast ja Angst. Wenn du das nicht so machst, dann werden alle über dich reden. Das ist diese Macht: das Gesetz der Welt. …. Stellt euch vor, wie teuflisch! Und sie nennen es noch Religion. …. Es mussten alle mitmachen. Und wenn sich alle färbten, mussten sich alle Frauen färben. Und wenn sie eine eine bestimmte Art von Kleider anzogen, verführerisch und eng: alle mussten es. …. Aber wie traurig, wenn diese Welt, dieses Gesetz der Welt, in die Gemeinde hereinkommt. Dann muss die Gemeinde wissen, dass die Gemeinde sich für das Gottlose geöffnet hat. So ist heute Welt Gottlosigkeit. …. Das Wort Welt sagen die alten Hebräer: Schmuck. …. Wie kann ein Kind Gottes ein Licht sein für diese Welt, wenn es so ist wie die Welt? Ein Kind Gottes kann nur Licht sein für diese Welt und in dieser Welt, wenn es vollkommen anders ist. …. Wenn ein Christ zu Jesus kommt, dann muss er diese Welt ablegen, vollkommen ablegen und loslassen. …. Wenn dus nicht ablegst, das wird ein Öffnungstor sein für die Gottlosigkeit. …. Darum, lieber Christ, du kannst nicht Gott dienen und dann dem Mammon auch, es funktioniert nicht. Es geht nur Eines: Den Einen lieben, den Andern hassen. Dem Andern anhangen und dem Andern aus dem Wege gehen. Aber beides geht nicht. Entweder oder. So kategorisch ist Gottes Wort. So kategorisch ist Gottes Wort. Anders funktioniert es nicht. Anders stellt sich Gott nicht zu dir. Er stellt sich nur zu dir, wenn du vollkommen ganze Sache machst. ….Der Teufel wollte den Menschen eigentlich zeigen, du lieber Adam, du – eigentlich Eva, Entschuldigung, du liebe Eva. Schau mal, wie arm ihr seid. Schau mal euer Leben an, euer Leben mit Gott. Ihr seid Menschen deren denen die Freiheit beraubt worden ist, ihr dürft ja nicht mehr alles. Eva, siehst du das? Erkennst du, Eva, wie eingeschränkt ihr seid? Erkennst du das, Eva? Schau doch mal wie eingeengt! Das dürft ihr, und das dürft ihr nicht. Von dort dürft ihr, von dort dürft ihr nicht. Gott hat es euch ja verboten. …. Das Leben mit Gott ist ein eingeengtes Leben. Das Leben mit Gott ist ein Leben ohne Freiheit. Eva, ihr seid zu bedauern. Euch muss ich bedauern. Ihr seid ja arm dran. Ihr dürft ja nix. Ihr verpasst das Schönste aus dem Leben. Kennt ihr diese Sprache, liebe Christen? Kennt ihr diese Gedanken? …. So kommt die alte Schlange, so kommt der Teufel. Und plötzlich siehst du das eine Kind, du siehst es ihm ja an, wie sie lebt, wie sie wandelt, wie sie anfängt zu reden, wie sie anfängt, immer ein Wort sagen zu können und zu wissen und zu sagen, wenn Papa oder Mama etwas gesagt haben. So fängt es an. …. Das war ein Problem, das war ein Predigtthema, das war eines der wichtigsten Predigtthemen während der ersten Apostel, die wussten was zu sagen, nicht für die Welt, gegen die Welt. Die wussten, die Gemeinde geht zu Grunde, wenn die Welt hinein kommt. …. Ich hab den Lehrern gesagt, sie sollen in diesem Frühling mal die Mode durchnehmen mit den Schülern. Richtig mal sehen, schaut euch mal die Frühlingsmode und die Sommermode an. Jetzt kommen sie in die Läden, dass wir ein bisschen Kontakt haben, dass wir sehen, was Mode ist, dass wenn man von der Mode spricht, dass die Mädchen wissen, das ist in der Welt drauf in diesem Frühling. Wenn ich keine Welt und keine Mode in mir haben will, dann weiss ich, was was die im heutigen Frühling bringen werden als Mode. Davon will ich nix haben. Es ist gut, dass man weiss, was Mode ist, sonst sprechen wir von irgend einem Phantombild und jeder macht doch was er will. Ich hoff, sie ma die Lehrer machen das, dass unsere Schüler und Schülerinnen mal sehen, was bringen unsere Kleidungs- äh was sind das? Schöpfer und Modeschöpfer, was bringen die in diesem Frühling auf den Markt. Was ist am Laufenden?! (lärmt) Und Paulus sagt: Wandelt nicht nach dem Lauf der Welt. Die Welt die läuft nach ihrem Lauf. Jetzt kommt die Frühlingsmode, dann kommt die Sommermode, dann kommt die Herbstmode, dann ist der Schli Schlitz bis über den Hintern, dann ist der Schlitz nur bis an die Knie, dann ist das Kleid bis nach oben, dass es kein Kleid mehr ist und dann reicht es bis zu den Knöcheln oder knapp bis zu den Knöcheln, und weil man nicht richtig laufen kann, weil man ja die Füsse nicht weiter kriegt, da muss man ja ein Schlitz reinschneiden. Ich nehme an, die Welt macht darum den Schlitz, dass sie einen richtigen Schritt machen können, fallen ja auf die Nase, wenn sie nicht en Schritt machen können. Oder für was habt ihr Schlitze, wenn hier noch Schlitze sind? Mich wundert nur, wenn du dein Loch dein Rock so lang machst, dass du ein Schlitz brauchst, dann mach ihn doch so kurz, wo der Schlitz aufhört! (schreit) Dann kannst du nen Schritt machen ohne Schnitz (Schlitz)! Tut mir leid, wir müssen über solche Sachen reden. Aber Geschwister, es ist Welt.. Es ist wirklich Welt und vieles andere mehr und das ist der Lauf dieser Welt. …. Es gibt Diktaturen in dieser Welt und eine Diktatur ist die Diktatur der Mode. Dann habe ich mir etwas angeeignet, ich bin unter Druck, wenn ich das nicht mehr trage: meine Arbeitskolleginnen lachen mich aus, meine Verwandten lachen mich aus, meine Stud meine Mitstudierenden lachen mich aus, meine Mitschüler lachen mich aus, meine Nachbarn lachen mich aus. Du bist diktiert, bist nicht mehr frei, Gott zu dienen. Du bist auch nicht mehr frei, dich für Gott anzuziehen. Du bist nicht mehr frei. Und dann bringt die Welt auf: Frühlingsmode, alle blond! Alle färben sich die Haare blond. Kommt die Herbstmode, alle brünett! Färben wir uns brünett. Kommt die Wintermode, alle weiss! Mein Vater sagt, er hat, der ist mit uns, er hat einen Jungen gesehen in Deutschland, der hatte sich die Haare von hier von hier runter alle abrasiert, da blieb da wie die Römer die alten Gen römischen Offiziere hatten so ein einen Kamm, wie ein wie ein Hahn. Dem blieb ein Wusch Kamm und der war rot gefärbt. Knallrot. …. Wie würde die Schweiz aussehen, wenn sich alle Männer ein Kamm wachsen lassen würden und rot, knallrot?! (Pause) Arme Hühner! Arme Schweizer Hühner! …. Und all diejenigen, das müsst ihr alle wissen, die ihr hier seid, wenn da noch Christen sind, die die Welt lieb haben, vor Gott sag ich es euch: Ihr werdet die sein, die die verkaufen und verraten werden, die ganze Sache machen mit dem Herrn. Die Verräter sind in unserer Mitte, Gemeinde Jesu, nicht in der Welt. In unserer Mitte. Die, die keine ganze Sache machen, die werden uns verkaufen. …. Wir schmeissen das Unkraut nicht hinaus, wäre schade für den Weizen, der mitgerissen wird. Es wird eine Krone sein, verkauft zu sein und sein Leben zu lassen für den Herrn. Aber wehe dem Judas! Wehe dem Judas! …. Die Verräter sind in der unserer Mitte, die, die Halbe Halbe machen wollen. …. Manchmal wünscht man sich, dass die Kinder ein Ohr haben zu hören, wenn Papa oder Mama, der Lehrer, oder in der Predigt der Verkündiger eine Frage stellt. Es kann Gott sein. …. Und das muss der Christ wissen, das muss jeder, Jung und Alt wissen: Wenn wir einen Weg wählen, ohne Gott, wir werden alles verlieren. Das sind man könnte unzählige Beispiele geben von Menschen, die meinten, sie nähmen es in ihre eigene Hand und haben dabei alles verloren. …. Wie wunderbar ist es, wenn ein junges Mädchen, ein junger Bursche ins Leben geht und die Welt nicht gekannt hat. …. Ich kann mir nicht denken, dass da ein junger Bursche ist, ein junges Mädchen ist, das nicht ein einziges Gebet auf seinem Herzen hat: Lieber Gott, ruf mich in deine Arbeit! Ist mir kostbarer wie alles andere! Ruf mich in deine Arbeit. Mach mich zu einem brauchbaren Werkzeug und wenn es am an der am Ende der Welt ist. Mach mich zu einem brauchbaren Werkzeug! Dir zu dienen, für dich zu leben. Es gibt nichts Kostbareres! Es gibt nichts Wunderbareres! …. Die, die zweifeln, betet mal, dass Gott euch die Augen öffnet und euch das Ende zeigt. Dass euch Gott zeigt, wies am Ende sein wird, wenn die Kronen verteilt werden. Und wenn die, die von ganzem Herzen eine Krone haben wollen, zur Linken müssen. …. Wonach schlägt mein Herz? Wann schlägt mein Herz schneller? Wenn ich einen Burschen sehe?! Wenn ich ein Mädchen sehe? Da war mal ein Mädchen, die hat ein Auge auf einen Burschen geworfen. Gibt solche dummen Gänse! Wirft ein Auge auf ein Bursche. Aber der Bursche, der wandelte mit Gott. Und eines Tages kam der Bursche in die Seelsorge und sagte: Du, ich dachte, das Mädchen ist bekehrt! – Warum? – Du, die hat ein Auge geworfen auf mich. Die hat ihre Angel ausgeworfen und meint, ich beiss ein. Sollte sie je mal was sagen, kannst ihr sagen, von dem Tag an, wo ich gemerkt habe, dass sie ein Auge auf mich geworfen hat: für mich ist die keine fünf Pfennig mehr wert. An der geh ich vorbei, die ist für mich phh, Abschaum! So etwas, nur tot würde ich sowas heiraten. – Das sind Burschen, das sind Eichen. Von dem Holz möge Gott mehr von dem nehmen und die andern auch veredeln. Das sind kostbare Jungs! Ja, solche Gänse können zehn kommen und ihren Hals, sie haben so lange Hälse, die Gänse. Drehen den Hals zwei- dreimal rum nach den Burschen und passiert nix. Knickt nicht. Können zehn davon sein. Solche Jungs! Die spüren das sofort an deinem Blick, dass er unrein ist. Dann sagte er, sollte sie mal was fragen, bitte sage ihr: Für mich ist sie keine fünf Pfennige mehr wert. Sowas von einem Mädchen, wo nach Burschen sieht, unrein, Misthaufen, wo die grünen Fliegen angezogen werden! …. Das Wesen der Welt vergeht. Wenn wir von diesem Wesen noch an uns haben, ich kann euch guten Rat geben: werdet es los, so schnell wie möglich! Denn dieses Wesen das wird die neue Schöpfung nicht sehen! Das wird verloren gehen. …. Ich möchte doch noch etwas sagen, weil wir so ein heikles Thema heute behandeln: die Welt. Und es kann auch sein, dass es viiiele ein bisschen gekratzt hat. Ich hoffe, es hat euch nicht nur gekratzt, es hat euch gestochen. Und dann vielleicht mancher gedacht hat, das ist ja jetzt wieder Gesetz! (lärmt). …. Eines Tages kam Gott zu Jeremia und sagte: Jeremia, gehe zu den Nachkommen der Rehabiter, bringe sie in den Tempel in die Kirche in den Tempel Gottes …. und dann stell ihnen ein Glas mit Wein, eine Schale mit Wein vor sie und dann sag zu ihnen: …. Trinkt Wein, ihr Nachkommen der Rehabiter, trinkt Wein! …. Alle folgten Jeremia und gingen in den Tempel. Da setzte er sie alle an den Tisch, kein Wort gesagt, Gläser davor gestellt, Wein reingeschüttet und gesagt: Ihr Söhne des Rehab, trinkt Wein! Das wär doch eine Gelegenheit gewesen für den Christ, der bis heute ja immer sagt, ja ich darf ja nicht meine Lippen färben, ich darf ja nicht mehr auch solche Plastikdinger aufkleben, Vogelkrallen, lila und blau und grün und rot. Ich darf ja nicht mehr. Hätte ja so gern, ich darf ja nicht. Und dann diese Schussfrisur. Wisst ihr, die Mädchen nehmen die Haare, packen sie so in der Hand, nehmen eine Luftpistole und pffffff!! Dann schschiessen sie die Haare hoch und bleiben sie so , alle Himmelsrichtungen. Ist ja heute moderne die moderne Frisur. Ich darf es ja nicht. Ich darf ja nicht mehr da so zupfen und dann färben und Meerwellen reinmachen und ein bisschen meinen Blick ak-zen-tuieren. Ich darf ja nicht. Dann diese schönen roten Lippen, ich hab ja so dünne Lippen, eine Freundin sagte mir: Weißt du, es steht einem Mädchen nicht schön, so dünne Lippen. Aber darum gibt es, haben sie was erfunden, wenn die Lippen so dünn sind, dann gibt es einen Stift, dann kannst du sie vergrössern. Hast du so richtige fleischige Lippen (spricht pompös). …. Ich darf es ja nicht. Das ist sowas Schönes, dieser Schlitz: ich darf es ja nicht. S isch sowas Schönes, doch einmal blond zu sein, Gott hat mir diesen Schatz nicht geschenkt, dass ich blond auf die Erde kam. Ich hab auch schon Tränen geweint. Meine Mutter hat mir gesagt, wie ich klein war, war ich hellblond. Jetzt schaut mal an, wie ich geworden bin! Traurig! Furchtbar! So schöne blonde Haare hatte ich, wie ich klein war, jetzt hab ich solch eine schreckliche Farbe bekommen. Ich darf ja nicht sie blond färben, ich würde es gerne. Andere, die blond sind, die haben hören dann aohhhhh, die Kastaaanien–farbe, das ist die sind Begnaaaadigte, aber wir darf wir dürfen nicht. Aber das ist unsere (schreit) Chance: der Mann Gottes hat mich gerufen und hat gesagt: Färbe sie doch! Hai ai, ich lauf, ich kann nicht schnell genug in den Laden kommen. Der Mann Gottes hat ja gesagt, ich darf . Huhh Halleluja (schreit), ich darf! Endlich darf ich. Hätten die Rehabiter so gedacht – das waren Männer. …. Dann hat einer, haben sie gesagt, der ist unser Sprecher, sprech du für uns! Hat er gesagt:…. unser Vorfahre Rehab und sein Sohn Jonadab, die haben uns gesagt: Trinkt kei-nen Wein und wir gehorchen der Stimme unseres Vaters. Wir gehorchen dem, was unser Vater uns gelehrt hat. …. Aber die Nachkommen, weil ihr Papa es gesagt hat, die haben nicht gefragt: Warum? Wieso? Wo stehts in der Bibel? Wieviel Bibelstellen eh sagen das? Sie haben auch nicht gesagt, warum müssen die Übrigen von Jerusalem es nicht tun? ….Und dann hat Gott ein schreckliches Wort gesagt: Jeremia, sage dem Volk Gottes. Ich schwöre heute bei meinem Namen, solange diese Erde steht, wird aus den Nachkommen Rehabs niemals einer fehlen in allen Generationen, der nicht bekehrt ist. Habt ihr das gehört, Christen! (schreit) Versteht ihr das? Das war ein Gesetz, das hätten sie nicht halten müssen, aber sie haben es getan, weil sie ihren Vater respektiert haben und weil sie ihm gehorchten! …. Das ist ein Segen! Und wieviele Christen zittern und jammern und beten, dass ihre Kinder nicht verloren gehen, aber kommen nicht auf den Gedanken, zu sagen: Lieber Gott, es kümmert mich nicht, warum die andern es nicht so tun. Es kümmert mich nicht, warum die andern es nicht halten oder nicht halten. Mein Vater hat gesagt: So. So Tue ich es, von meinem ganzen Herzen. (schreit) Da ist niemand, der mich abbringen kann, da ist nichts, das mich nur den Gedanken, den Wunsch erwecken könnte: Es ist doch schön in der Welt, ich ver muss ja auf Viiieles verzichten. Es geht ja nicht nur um den Wein bei den Rehabitern. Für sie war das kein Verlust. Für sie wars kein Verzicht. Für sie war es ihr Leben. …. Wenn du von Gott gesegnet sein willst, dann sagt das Wort dir: Habe nicht lieb die Welt und habe auch nichts lieb, was in der Welt ist! Wer die Welt lieb hat, in dem ist keine Spur von der Liebe Gottes in ihm. Alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust, der Augen Lust, hoffärtiges Leben ist nicht von Gott, ist von dieser Welt. Darum liebet nicht diese Welt, sondern hasst sie, dass Jesus uns so kostbar ist, wie der Wein der Rehabiter. Dass dieser Wein uns so kostbar ist, da gibt es nichts, was uns bewegen könnte, auch keine andere Lehre, die kommt und uns gepredigt wird. …. Das ist in uns, ist unser Wesen geworden. Der ist uns so kostbar geworden dieser Wein der Rehabiter, …. das ist unser Heiland. Das ist Jesus in unseren Herzen. …. Möge Gott uns schenken, dass er uns so treu findet, dass da keine Welt in uns ist und was nur weltlich ähnelt. Was ist mir das, ob andere auch oder nicht? ….