Die KSB-Europäer verlassen das sinkende Schiff

 

Die Frage ist: Auf welcher Glaubensgrundlage wollen sie stehen – den alten Regeln der Sekte oder dem Evangelium?

Die Webseiten der europäischen Kwasizabantu-Gemeinden sind vom Netz genommen (nur die rumänische nicht) , die australische ist nicht zu erreichen – die Loslösung von Kwasizabantu hat weltweit begonnen. Hier und da offenbaren sich bereits Spaltungen: die einen wollen mit KSB, also Lydia Dube und Erlo Stegen weitermachen, die anderen sich von KSB lösen. Plötzlich zeigt sich: „Brüder“, die sonst so einig waren und sich vertrauten, stehen sich plötzlich unversöhnlich gegenüber – so, wie die Brüder Erlo und Friedel Stegen. Es ist das Ergebnis des   Beharrens auf der Exklusivität eines „höheren Weges“, der sich nun selbst den Hardlinern als Irrweg  erweisen dürfte. Menschliche Regeln, zumeist angelehnt an den Kult der Zulus in Südafrika, haben die Sekte in eine spirituelle Ecke getrieben, aus der sie nur noch schwerlich herausfinden wird – selbst nach der Loslösung von Kwasizabantu. Der Zwang zur Seelsorge, das ständige Bekennen von Sünden vor den Seelsorgern, die irrsinnigen Heiratsriten, das System aus Befehl und Gehorsam, das Verweigern jeglicher Rechenschaft der Leiter gegenüber den Gemeinden, die systematische Trennung von weiblichen und männlichen Gemeindegliedern, willkürliche Ver- und Gebote, das künstlich erzeugte Elitebewusstsein und die stets sorgsam gepflegte Feindschaft zum Rest der evangelischen Welt – das Fundament der Kwasizabantu-Gemeinden hat mit dem Evangelium von Jesus Christus nicht wirklich etwas zu tun. Aber: Werden sie all diese „Traditionen“ weiterführen? Wenn nicht – was bleibt dann noch an Exklusivität, an der Anziehungskraft einer „Glaubens-Elite“, was bleibt von den angeblich so besonderen Beziehungen  zu Gott , wie sie angeblich nur Kwasizabantu haben konnte? Werden sie weiterhin an eine Wiederauferstehung glauben, die es nicht gegeben hat, die  aber das eigentliche Wesen von KSB ist? Werden „freie“ ehemalige KSB- Gemeinden weiter an die Geschichte von Lydia Thofozi Dube glauben, die dem Evangelium so fundamental entgegensteht? Dieser  Glaube ist der dicke Strich durch die gesamte KSB-Geschichte, macht sie unglaubwürdig und nimmt ihr jegliche Seriosität. Sie war von Beginn an eine Lüge, die  Story einer kleinen Schwarzen, die sich der Aufmerksamkeit des kleinen Kreises um Erlo Stegen bewusst war und ihre Chance zur Karriere in der Mission zu nutzen wusste. 

Man muss das Büchlein von Dr. Kurt Koch aufmerksam lesen – „Im Paradies“. Dann fallen einem diverse Dinge auf, die das Büchlein – und Dr. Koch in schlechtem Licht erscheinen lassen. Koch versucht mit mehreren „Beweisen“ Wiederauferstehungen als solche zu „normalisieren“, hat aber keine. Alles was er schreibt ist angelesen oder vom Hörensagen, man kann es glauben – oder eben auch nicht. Die wundersame, geradezu hanebüchene Story der Wiederauferstehung Lydia Dubes kennt Koch ebenfalls nur vom Hörensagen – er war nicht dabei. Er vertraut und glaubt denen, die ihm davon erzählt haben – es sind die üblichen Verdächtigen: 5 Stegens, Erlo, Friedel, Rita, Martin Heino. Dann zwei Dubes , Hilda und Jabulani, dann Mama Nsibande, ein Emmanuel Khwela und eine Helen Mzila. Koch selbst, damals wegen Ehebruchs und der Scheidung von seiner Frau im evangelischen Spektrum in  Deutschland untendurch, konnte die Geschichte gut gebrauchen um von sich reden zu machen und schrieb sie mit Begeisterung zusammen – egal ob sie stimmte oder nicht: Sie MUSSTE einfach stimmen. Wer sie liest, MUSS jedoch nicht nur erhebliche Zweifel an ihr haben, er MUSS sie im Lichte des Evangeliums ablehnen. Sie ist ein Fake.

Aber: Die Geschichte zeigt noch eine andere Besonderheit Kwasizabantus – nämlich die, dass Zweifel nicht gestattet sind und unnachgiebige Feindschaft nach sich zieht. Wie im Kommunismus, wo die Partei immer recht hat, hat Kwasizabantu auch immer  recht, alle anderen haben Unrecht.

Alexander Seibel, ein namhafter österreichischer evangelischer Publizist, Evangelist und Autor (siehe Wikipedia)  hat den Braten sofort gerochen: „Vollspiritismus“! Die Geschichte mit Lydia, ein Desaster aber ein echter PR-Coup. Dr. Kurt Koch, der Mann, der alles nur vom Hörensagen kannte,  schoss sofort aus allen Rohren, es ist heute noch auf der Webseite der „Bibel- und Schriftenmission Kurt Koch zu lesen: (in Klammern kommentieren wir in Fettschrift den Koch-Text):

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Hetzkampagne durch Alexander Seibel 

Aus dem Buch „Stacheln und Nägel“ von Dr. Koch: 

1979 kam mein Buch heraus „Im Paradies„. 

Alexander Seibel bezeichnete daraufhin die Geschichte der Lydia Dube als Vollspiritismus. 

Ich schrieb ihn an und machte ihm ein ernstgemeintes Angebot, daß ich ihm die Flugkarte nach Sizabantu zahlen wolle, damit er sich im Erweckungsgebiet richtig informieren könne. 

Er gab mir keine Antwort. 

(Was sollte damit bewiesen werden – eine Reise nach Südafrika beweist keine Auferstehung)

Im März 1981 kam ich mit Erlo Stegen zu einem Vortrag in Bern. Man berichtete uns, daß einige Wochen zuvor A. Seibel im Diakonissenhaus Siloah fast eine Stunde lang die Erweckung von Sizabantu angriff und vor allem die Berichte meines Buches „Gott unter den Zulus“ in tendenziöser Weise entstellte und abwertete. 

(Das war völlig richtig von Alexander Seibel: Die Geschichten in „Gott unter den Zulus“ sind zwar alle sehr nett, aber Koch hat davon keine selbst erlebt, er schreibt alles vom Hörensagen. Die Geschichten sind undifferenzierte Schwarz-Weiß-Gemälde einer „Erweckung“, die den in Deutschland verfehmten Kochmit offenen Armen in Südafrika aufnahm, weil er Kwasizabantu durch Bücher bekannt machen konnte. Die Geschichten sind absolut tendenziös. Er schrieb und schrieb, ob es stimmte oder nicht, prüfte er nicht nach. Das Buch „Gott unter den Zulus“ ist eine Werbebroschüre für Kwasizabantu – mehr nicht.))

Da eine Bandaufnahme gemacht worden ist, kann diese Aussage nicht bestritten werden. Seine einleitenden Sätze, ich hätte die Aussagen in meinem Buch „Seelsorge und Okkultismus“ jetzt zurückgenommen, stellen eine Unwahrheit dar. 

Weitere Einzelheiten kann ich nicht mehr ausführen, weil dieses Buch bereits im Umbruch druckreif ist. 

Ein gewichtiges Argument kann ich nicht verschweigen. 

Die Reformierte Kirche in Südafrika, die gegen Schwärmerei sehr allergisch ist, hat dieses Buch in Afrikaans übersetzen lassen und nicht einen einzigen Satz geändert. 

Auch die Übersetzungen ins Englische, Holländische und Tschechische liegen vor. 

((Die Reformierte Kirche in Südafrika hat die Apartheid seinerzeit mit der Bibel begründet und bis zum bitteren Ende daran festgehalten. Sie war selbst eine schwärmerische,   alttestamentarische Kirche, die im Laufe der Geschichte Südafrikas völlig die Orientierung verloren hat. Sich auf sie zu berufen um der eigenen Arbeit Seriosität zu bescheinigen ist ein verzweifelter Versuch gewesen, die von Fachleuten wie Seibel in Zweifel gezogene Auferstehungstory irgendwie zu legitimieren. Einen schlechteren „Kronzeugen“ für die Wahrhaftigkeit eigener Fehlleistungen konnte Koch nicht finden. Und: Übersetzungen in andere Sprachen machen auch ein mieses Buch nicht besser und wahrer!))

Der Angelpunkt dieser Angriffe von Seibel liegt darin, daß diesem Mann die Gabe der Geisterunterscheidung abgeht. 

Er kann nicht zwischen Charismatischem und Pseudocharismatischem unterscheiden. 

((….aber Koch kann das natürlich, wer sonst??))

Man findet das manchmal bei polemisch ausgerichteten Evangelisten, daß sie aus Furcht vor Schwärmerei übers Ziel hinausschießen und das Charismatische im Bereich des Extremismus unterbringen. 

Ich selbst habe ein halbes Jahrhundert gegen Schwärmerei und irrgeistige Bewegungen gekämpft. 

((Den Kampf hat Koch verloren – seine Bücher über Kwasizabantu sind pure Schwärmerei ohne Rücksicht auf Tatsachen)

Ich habe darin meine Meinung nicht geändert. 

Aber dem Herrn sei tausendmal Dank dafür, daß mir die Sicht für das Geistgewirkte, das echte Charismatische nicht verloren ging. 

Seibel hätte sich durch meine Bücher „Die Geistesgaben“ und „Besessenheit und Exorzismus“ informieren lassen sollen, bevor er mich in der Ã-ffentlichkeit diffamierte.

((Das war Dr Koch: Er im Recht, alle anderen im Unrecht – genau wie Kwasizabantu. Er, der Große, die anderen die Dummen. Ehebruch, wilde Stories vom Hörensagen – und keine Selbstreflexion. Er versucht  Seibel mit Selbstbeweihräucherung zu disqualifizieren – „….Dank dafür, dass mir die Sicht für das geistgewirkte, das echte Charismatische nicht verloren ging“. Koch, der vor seiner KSB-Zeit eine gewisse Anerkennung in der Ev. Kirche in Deutschland fand,  hatte sich in seiner persönlichen Situation und seiner Urteilskraft völlig verlaufen.))

Zum Buch „Im Paradies“

Aus dem Buch „Kwasizabantu“ 

Hier (auf Kwasizabantu) lebt auch Lydia Dube, die der Herr nach ihrem Tod ins Paradies aufnahm und dann wieder zur Erde zurücksandte. 

((„Deine Freunde weinen um dich. Ich  sende dich noch einmal zurück“. Das ist alles, was Jesus angeblich zusagen hatte – als ob nicht alle   Freunde um Hinterbliebene trauern und es eigentlich immer einen Grund gäbe, Tote auf die Erde zurückzusenden, weil da jemand trauert. Jesus wird hier geradezu zum Deppen gemacht: Erst lässt er Lydia im Himmel angeblich die dollsten Prüfungen durchlaufen – und dann: hui, zurück zur Erde, die Freunde trauern! Welch eine armselige Geschichte! Und Koch erzählt sie, als sei er dabei gewesen – Claas Relotius reloaded sozusagen, falls das jemand von Kwasizabantu-Anhängern versteht!))

Ihre Geschichte wird unter dem Titel „Im Paradies“ veröffentlicht. (Hier finden Sie dieses Buch als PDF-Datei) 

Natürlich weiß ich um bissige Kritik, die ihrer Geschichte entgegengebracht werden wird. 

Wenn aber Jesus wegen Gotteslä­sterung von den Theologen ans Kreuz gebracht worden ist – sollen wir dann etwas Bessers erwarten? 

Schieben wir aber nicht schadenfroh die Schuld allein auf die Theologen. Wir sind auch gemeint. Namenchristen und leider auch wiedergeborene Christen wollen dem Herrn Jesus die Hände binden und ihm vorschreiben, was er zu tun hat, und was er nicht tun darf.

((Welch ein Geschreibsel: Niemand will Jesus die Hände binden – nur KSB erfindet Dinge, die sie Jesus in die Schuhe schieben wollten. Kritik an Koch, Kritik an Kwasizabantu – das sind immer „Hetzkampagnen“, die „Feinde Gottes“, die „Diener Satans“ sind für Kwasizabantu und seine Anhänger immer erkennbar: Es sind die anderen, die falsch liegen, Kwasizabantu hat immer recht!  ))

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In dem Buch „Im Paradies“ wird die Wiederauferstehung der Lydia Dube mit einem merkwürdigen Satz nachträglich gegen jede Kritik verteidigt. Der Satz lautet:

„Haben solche Kritiker nicht bedacht, welche Frucht Lydias Erlebnis und Rückkehr zum Leben bringen würde? In den Plänen des Herrn passt alles wunderbar zusammen“.

Passt es nicht! Später hat sie zugegeben, ihre eigene Entführung organisiert zu  haben, bei der eine Frau schwer verletzt wurde, die ihr ganzes Leben an den Spätfolgen gelitten hat. DAS ist die Frucht ihrer Wiederauferstehung – aber das waren nicht die Pläne des Herrn! Die Entführungsgeschichte wurde den KSB-Gemeinden in Europa verheimlicht, es wurde nie darüber gesprochen, Gemeindeführer wie Georg Grau weigerten sich, die Hintergründe ernsthaft zu hinterfragen – wie in der Katholischen Kirche ging es nur um das äußere Erscheinungsbild der Mission, das mit allen Mitteln aufrecht erhalten werden musste.

Lydia Dube ist der Schlüssel zur sogenannten Erweckung. Sie und ihre Auferstehung, die Trancesitzungen mit ihr, Mama Dube und Mama Nsibande sind der Code zum Geheimnis von Kwasizabantu. Wer genau hinschaut, hat ihn geknackt, der weiß: da stimmt so gut wie nichts. 

Und nun?

Ja, und nun? Jetzt muss Georg Grau, der jähzornige Vasall von Friedel Stegen, der nie etwas Genaueres wissen wollte über die Ungereimtheiten in KSB, dem die Informationsquellen Erlo und Friedel stets genug waren, der nichts wissen wollte über  die Geldflüsse, über die dubiosen Vorkommnisse in KSB Afrika,  in Deutschland herumreisen und die sich vergrößernden Lecks in der Gruppe zuzuschmieren versuchen. Er kämpft um seine Position, seine Macht, seine Privilegien – nicht um die Seelen der Menschen in seinem Umfeld. Er und andere seiner Führer-.Kollegen in Europa hängen sich an Friedel Stegen, der heute so tut, als habe er mit dem sektiererischen Wahnsinn, der unchristlichen Quälerei zahlloser Menschen      in Kwasizabantu nicht das Geringste  zu tun. Hat er aber. Er steckt seit Jahrzehnten mit drin, im System des geistlichen, psychischen und physischen Missbrauchs. 

Jesus? Nicht so wichtig – Friedel, der alte Mann mit heftiger Schüttellähmung ist wichtiger. Er ist der „Onkel“, ihm vertrauen sie – er hat ihnen die Positionen verschafft, sie müssen ihm dankbar sein. Niemand in der Führungsriege von KSB, außer vielleicht einer in der Schweiz, hätten jemals das Zeug gehabt, in Beruf und Gesellschaft eine Führungsposition zu besetzen. Wie im Nazireich wurden wenig Begabte ausgesucht um die Kommandos von Friedel umzusetzen und die Europäer in KSB zu führen. Wohin haben sie sie geführt? In die totale Abhängigkeit von Menschen. Die Colonia Dignidad aus Chile, die Zeugen Jehovas etc  lassen grüßen….

Nun  brechen die letzten Jahre an. Für die Anhänger von KSB wird es eine Zeit der Ungewissheit, der Veränderungen, des beginnenden Widerspruchs in den Gemeinden, eine Zeit der Erschütterungen und Wechselbäder. Es wird Diskussionen geben – was man nicht kennt in KSB. Es wird Forderungen geben – was man in KSB nicht kennt. Es wird Gegenrede geben – was man nicht kennt. Es wird Trennungen geben in zunehmender Zahl. Das Häuflein wird kleiner werden, die Erweckung, die nie war, wird auch nicht mehr sein. Aus dem glänzenden Gebilde wird eine   Hütte werden. Die Begeisterung, so sie denn überhaupt noch war, wird schwinden. Und um die   Georgs und die Aliusse, die Töpfers und die Jägles, die Läderachs und Kollers , die nicht sehen, nichts hören und nichts sagen wollten, wird es  einsamer werden. Die logische Folge der Hybris ist der Absturz, er hat begonnen.

Voller Sympathie für alle, die mit Jesus ihr Leben leben wollen und die jetzt noch den Resten Kwasizabantus   anhangen, sollte man ihnen zurufen: Nehmt eure Verantwortung für euer Leben wahr, geht mit Ihm, sucht euch eine Gemeinde, in der Jesus gepredigt wird, Jesus, der Erlöser. Der „höhere Weg“ ist nicht das Einhalten selbstgemachter Regeln, der „höhere Weg“ ist der Glaube, dass Jesus uns errettet hat. Glauben ist nicht Leistung – Glauben ist vertrauensvolles Ruhen in Gott!

Der Herr  segne euch!