Die Zeit der Ohnmacht geht zu Ende

Eine Gruppe ehemaliger KSB-Anhänger will die strafrechtliche Aufarbeitung des Missbrauchs in der „Mission Kwasizabantu“ erreichen / Zeugen gesucht

Jetzt könnte es ungemütlich werden für die Leiter, Ex-Leiter, für ehemalige und jetzige Mitarbeiter oder  Seelsorger – kurz, für alle, die in der „Mission Kwasizabantu“ rücksichtlos  und brutal Menschen physisch, psychisch und sexuell misshandelt  haben. In Südafrika hat sich eine Gruppe ehemaliger KSB-Anhänger gebildet, die eine strafrechtliche Aufarbeitung der seit Jahrzehnten herrschenden schlimmen Zustände in allen Bereichen der Sekte erreichen will. Die Gruppe, die von führenden Juristen des Landes unterstützt wird, wendet sich jetzt mit einer öffentlichen Erklärung an all jene, die entweder selbst unter dem Missbrauch haben leiden müssen und  auch an jene, die Zeugen des verschiedenartigen Missbrauchs gewesen sind. Wir veröffentlichen die Erklärung hier in der Übersetzung:

An alle, die von der Kwasizabantu-Mission (Kranskop, KwaZulu-Natal) betroffen sind. Aufgrund der schweren Anschuldigungen, die kürzlich gegen die Mission erhoben wurden, hat eine Gruppe von ehemaligen KSB-Mitgliedern ein schlagkräftiges Team von Anwälten aufgebaut, das uns dabei unterstützt, die Wahrheit ans Licht zu bringen. 

Grundsätzlich steht der Fall gegen KSB auf zwei Beinen. Zuerst die finanzielle Seite, die von den kommerziellen Rechtsteams und der Polizei bearbeitet  wird. Das zweite Bein sind die spirituellen, emotionalen und menschenrechtlichen Aspekte.

Wenn jemand von/auf der Kwasizabantu Mission sexuell, körperlich, geistig oder emotional verletzt wurde, kontaktieren Sie uns bitte. Um die schrecklichen Dinge bei KSB zu stoppen, müssen wir eidesstattliche Erklärungen und beeidigte Erklärungen abgeben. Wir sind uns der Traumata bewusst, die die Menschen erlitten haben und dass die meisten Menschen einfach nur weitermachen und die Vergangenheit hinter sich lassen wollen. Aber diese Schrecken geschehen immer noch. Wir haben Material, das zeigt, dass diese Dinge in der Mission immer noch passieren und dass sie gestoppt werden müssen. 

Bitte teilen Sie Steffi (Greeff) Albertyn (0842409434) oder Koos Greeff (0836515686) oder Peet Botha (0768114964) mit, wenn Sie bereit sind, eine detaillierte Stellungnahme abzugeben. Wir haben einen Anwalt, der Sie beim Schreiben unterstützen kann.

Bitte beachten Sie: Sich zu melden bedeutet nicht, „an die Öffentlichkeit zu gehen“. Es gibt vom Gesetz her verschiedene Möglichkeiten geschützt zu werden und zu bleiben. Du brauchst keine Angst zu haben, deinen Namen in der Zeitung zu lesen.

Sprecht miteinander. Sprecht mit denen, die Angst haben zu sprechen und ermutigt sie. Redet mit den Eltern. Redet mit Ehefrauen und Töchtern. Wir müssen den Menschen helfen, die immer noch in dieser schrecklichen Situation gefangen sind. #metooksb