„Es war eine Kriegserklärung gegen Gott

Kritik an einem Stegen ist in Kwasizabantu eine „Schandtat“

Kritik an den Brüdern Stegen ist innerhalb Kwasizabantus nicht möglich. Der Kritiker kann nur gottlos und sowieso nur auf dem besten Wege in die Hölle sein. Nachfolgenden Brief schrieb der eigentliche Führer von Kwasizabantu Deutschland, Georg Grau, am 29. Januar 1999, nachdem ein Kritiker dem Bruder von KSB-Chef Erlo Stegen, Friedel Stegen, diktatorisches Verhalten vorgeworfen hatte. Ein Auszug aus dem Brief:

„Lieber Onkel XX,

zu den herzzerbrechenden Vorfällen am vergangenen Samstag möchte ich kurz meine Stellungnahme abgeben:

Wie ich Dir schon persönlich sagte, schäme ich mich sehr und beuge mich tief, dass so etwas unter uns geschehen konnte. Ich nehme die Schuld auf mich. Nie hätte ich es so weit kommen lassen dürfen, dass mein geistiger Vater, Onkel Friedel so schändlich behandelt wurde. Es geht ja nicht nur um eine Person, sondern um einen Mann Gottes, der sein leben für uns Deutsche hingegeben hat und hingibt. Deshalb finde ich die Ausfälle als eine direkte Rebellion gegen Gott und unseren Herrn Jesus Christus. Bei Mose, den Propheten, bei Jesus und den Jüngern meinten die Menschen auch, sie gingen gegen Menschen und waren sich nicht bewusst, dass sie ganz gegen Gott gingen. Und das ist in unserer Mitte am Samstag geschehen. Es war eine Kriegserklärung gegen Gott!

Wir können nur durch tiefe Reue und Buße zu Gott schreien, vielleicht kann der Herr uns in seiner Gnade noch einmal vergeben? Sonst wird Gottes Fluch wirken!

Der Reinigungsprozess muss daher weitergehen. Es kann nicht sein, dass YY als alleiniger „Sündenbock“ sozusagen dasteht. Für mich stellt sich die Frage: Wer hat ihn so aufgehetzt? Er war doch früher nicht so. Wer sind die Hintermänner, die ihn missbraucht haben? Er ist noch jung im Glauben – natürlich ist das keine Entschuldigung für sein Verhalten – aber da müssen andere sein, die ihn bestärkt haben. Eigentlich müssten diejenigen, die YY aufgestachelt oder auf seinem falschen Weg unterstützt haben, jetzt die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Denn vor Gott sind sie schuldiger als YY. Wenn diese hier nicht den Mut haben und zu ihrer Schandtat stehen – vor Gottes Gericht werden sie nicht entfliehen.“