Feuer unterm Dach bei KSB

Bei Kwasizabantu brennt die Hütte inzwischen lichterloh – auch wenn die Gemeindemitglieder davon noch immer nichts merken. Natürlich, sie werden ja auch nicht informiert. Während in KSB-Südafrika so etwas wie ein Machtkampf tobt, schwere Vorwürfe über sexuellen Missbrauch sogar der Stegen-Töchter die Runde machen sowieden Ermittlungsbehörden dubiose Geldtransporte von Millionensummen inKwasizabantu gemeldet wurden, dazu noch ein KSB-Aussteiger in einem Blog unter anderem den inneren Zerfall der Mission in den vergangenen 19 Jahrenschildert, beliefern sich jetzt Erlo Stegen höchstpersönlich und seine europäischen (Ex-?)- Bewunderermit gegenseitigen Nicklichkeiten. Behaupten die europäischen Zweigstellenleiter Ottmar Voser, Jürg Läderach, Didier Schott, Andre Maghakian, Michel hege, Jan Wilem Mout, Paul Verstraeten, Daniel Schobben, Georg Grau, Klaus Alius, sie hätten mit dem Erweckungsguru ErloStegen verabredet,ihren Gemeinden ein Schreiben zu verlesen in dem es um die aktuellen Vorgänge in Kwasizabantu Afrika ginge, nennt Stegen diese Behauptung unwahr. Damit nichtgenug:den Inhalt des Schreibens bezeichnet Erlo Stegen mit nicht zu überbietender Deutlichkeit sogar als „Lüge“. Jetzt ist natürlich klar, wergelogen hat – es müssen die Europäer gewesen sein. Denn wer wagt es dem großen Erweckungsprediger vorzuwerfen nicht bei der Wahrheit zu bleiben??? Es wäre, nach Lesart Kwasizabantus, ein „Griff in Gottes Augpfel“. 

Nachstehend sowohl das   Schreiben als auch die Replik Stegens. Ob das Schreiben, das ursprünglich in KSB-Kreisen in  Frankreich verfasst wurde,  in exakt diesem Wortlaut vor den KSB-Gemeinden verlesen wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls bezieht sich Stegen auf diesen Text:

Verfasst am 12. April  zum Verlesen am 14. April 2019  in den KSB-Gemeinden in Europa.

Liebe Brüder und Schwestern, leider müssen wir euch heute über die Entwicklungen in  der Mission in Südafrika informieren und euch zum Gebet aufrufen. Die  Entscheidung dies zu tun wurde auch mit dem Gründer der Erlo-Stegen-Mission geteilt. In erster Linie drücken wir Gott unsere Dankbarkeit für das Gute und den Segen aus, den wir durch den Dienst des Missionars Erlo Stegen erhalten haben. Was uns anfangs anzog, war die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus, die Vergebung der Sünden und die Befreiung von der Macht dieser Sünde. Wir wurden begleitet und geführt, um in wahrer christlicher Freiheit, in Liebe und in Gottesfurcht zu leben. Darüber hinaus hatte uns diese Einheit und Liebe zwischen den Mitarbeitern in Sizabantu tief gesegnet und uns glücklich gemacht.  Aber heute gibt es einen Richtungswechsel an der Spitze der Mission in Südafrika. Offiziell ist Erlo Stegen immer noch der Direktor, aber in Wirklichkeit ist es ein neues Team, das dort agiert. Und das hat viele Dinge verändert. Wo früher Freiheit, Liebe, Vergebung und Nüchternheit herrschten, finden wir heute oft das Gegenteil. Wir selbst (Georg Grau, Michel Hege, Jürg Läderach, André Maghakian, Othmar Voser) haben dies bei unserem Besuch der Mission im September 2018 erlebt.

Aus diesem Grund haben wir einen Brief an diese Mitarbeiter geschrieben, in dem wir die Fakten klar dargelegt und zu einer brüderlichen Einheit aufgerufen haben. Aber bis heute, nach mehreren Wochen des Wartens, haben wir keine Antwort erhalten. Schlimmer noch, einige Leute haben uns mitgeteilt, dass dieselben Mitarbeiter uns beschuldigten, gegen den Missionar Erlo Stegen vorgehen zu wollen. Alle diese Unterstellungen sind nur Wind und entsprechen überhaupt nicht der Wahrheit. Gleichzeitig werden der Öffentlichkeit im Internet schwerwiegende Vorwürfe zur Kenntnis gebracht. Wir befürworten nicht die Veröffentlichung dieser internen Themen auf dieser Website. Wir berücksichtigen diese Gerüchte nicht, aber viele Fragen bleiben offen und sind unbeantwortet.  Deshalb verstehen wir im Gewissen und vor Gott, dass es unsere Pflicht ist, nicht mehr zu schweigen, sondern unsere Gemeinden zu informieren und sie zum Gebet aufzurufen…..:   Wir, die unterzeichnenden, verantwortlichen Brüder in Europa, sind vereint und wollen weiterhin in unserer Verantwortung gegenüber Gott bleiben, um auf diesem Weg des Evangeliums zu gehen, wie wir ihn empfangen haben. Wir wollen auch in der Liebe Jesu ermutigen, uns mehr zu reinigen und zu heiligen.

Die Replik Erlo Stegens folgte einen Tag nach der Verlesung des Schreibens.

15.April 2019

Liebe Brüder,

Ich beziehe mich auf das Schreiben, das  gestern, am 14. April 2019, an die Gemeinden gerichtet wurde. Dieser Brief wurde von den folgenden Personen verschickt: Ottmar Voser, Jürg Läderach, Didier Schott, Andre Maghakian, Michel hege, Jan Wilem Mout, Paul Verstraeten, Daniel Schhobben, Georg Grau, Klaus Alius und andere.

Es wurde folgendes gesagt: „Dieser Schritt, den  wir tun, wurde auch mit dem Missionar Erlo Stegen besprochen“. Der Inhalt dieses Briefes wurde nicht mit mir besprochen.

Was das Schreiben betrifft, so möchte ich klarstellen, dass die Behauptungen, die in dem Schreiben aufgestellt werden, nicht wahr sind. Wir setzen das Werk des Herrn fort, wie wir es immer getan haben. Die Dinge, die in dem Schreiben gesagt werden, sind nicht wahr, mit anderen Worten, sie sind Lügen und Unwahrheiten.

Wir wünschen dir alles Gute und den Segen Gottes.

In Seiner Liebe

Erlo Stegen