Eine Trennung von KSB und ein Auftrag

„Habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf“

Dies ist die Austrittserklärung eines der sogenannten „Verantwortlichen“ von Kwasizabantu Deutschland. Er war Gründungsmitglied von KSB-Deutschland, Gründungsmitglied von „Christen für die Wahrheit“ Deutschland und Mitglied in europäischen Gremien von KSB. Der Autor hat zwischen 1991 und 1998 bei neun mehrwöchigen Aufenthalten in Kwasizbantu Südafrika die Strukturen der sogenannten Erweckung detailliert kennen gelernt. Ein Vers aus der Bibel hat ihn in der Trennung bestärkt und ist ihm ein Auftrag geworden. 

8.6.99.

Betrifft: Austritt aus KSB Deutschland

Lieber M., 

nach einem langen und zum Teil schmerzhaften Entscheidungsprozeß habe ich mich entschlossen, den Verein Kwasizabantu Deutschland e.V. zu verlassen. Die Vorgänge der vergangenen zwei Jahre innerhalb von KSB Deutschland und KSB Afrika haben mir keine andere Wahl gelassen.

Schon im Jahr 1996 habe ich in einer Sitzung von KSB Deutschland darauf aufmerksam gemacht, dass eine kritische Analyse darüber vonnöten wäre, ob sich in KSB Sektenstrukturen entwickeln. Bedauerlicherweise hat eine solche Prüfung nicht stattgefunden. Nach der Betrachtung der Vorgänge der letzten Monate komme ich nun zu dem Ergebnis, dass KSB Deutschland ebenso wie KSB Afrika eine Sekte ist.

Zur Begründung:

Die Gruppe KSB ist klar ausgerichtet auf zwei Führerfiguren: Erlo und Friedel Stegen. Wer einen dieser Herren mit kritischer Distanz betrachtet, also das prüft, was sie sagen oder tun, über den wird der Stab gebrochen – er wird ausgegrenzt, als Gegner Gottes gebrandmarkt und von der KSB-Gemeinde geächtet. Mir selbst – und manchem anderen – ist dies so ergangen. Es ist, zumal in Deutschland, im höchsten Maße besorgniserregend, in welchem Umfang diese zwei Führerfiguren auf ein absolut blindes Gehorsam ihrer Gefolgsleute stoßen. Ich bin nicht Mitglied einer christlichen Gemeinschaft, um mich von autokratischen Führern beherrschen zu lassen. 

KSB und seine Leiter binden seine/ihre Anhänger eng an sich und an das eigene Heilskonzept. Wer das Heilskonzept anzweifelt bzw. sich nicht an die unbiblischen, menschengemachten und zum Teil eher einem Zulukult als dem Evangelium ähnelnden Regeln der Gruppe hält, wird systematisch denunziert, als Inkarnation des Bösen verfolgt und vor der Gemeinde niedergemacht.  

Die Heiratsriten innerhalb von KSB mögen aus guter Absicht konstruiert worden sein, mit der Bibel haben sie nichts zu tun. Viel eher sind sie dazu geeignet, die persönliche Macht von „Seelsorgern“ und damit Machtmissbrauch zu fördern. Ich habe inzwischen Kenntnis erhalten von einer Frau in Deutschland, die vier Jahre lang von einem KSB-Führer (sein Name ist mir bekannt) geradezu damit verfolgt wurde, dass ein gewisser Mann sie heiraten wollte. Erst hat dieser „Seelsorger“ beim Überbringen der Nachricht der Frau nicht einmal den Nachnamen des Mannes und auch keine Erklärungen darüber abgeben können, wie dessen persönlichen Verhältnisse sind. Im Verlaufe der vier Jahre hat der „Seelsorger“ der Frau den Nachnamen immer noch nicht sagen können (das sei doch nicht so wichtig, betonte er), dafür aber hat er sie einmal davor gewarnt, ihn zu heiraten, mehrere Male hat er sie aber auch gemahnt, doch auf diese Stimme zu hören und ihn besser doch zu heiraten. Die Frau hat – glücklicherweise ist sie eine starke Persönlichkeit – letztendlich gesagt, sie wolle davon nun endgültig nichts mehr hören. Was wäre, wenn die Frau eine labile, schwache Person gewesen wäre? Sie wäre mit einem Mann verheiratet, mit dem sie nicht verheiratet sein wollte!!! Hier wird mit Menschen gehandelt! Es liegen überdies detaillierte Informationen von Betroffenen darüber vor, dass der gleiche Seelsorger (ein Südafrikaner) einem (deutschen) Mann mitten in der Frage-und-Antwort-Prozedur dringend abgeraten hat, die Frau zu heiraten, die er zu heiraten auf dem Herzen hatte. Das alles ist eine Art von Beeinflussung, die bislang üblen Sekten vorbehalten war. Bei KSB, und das ist die Katastrophe, wird das im Namen Jesu getan!! Dass mehrere Ehen, die auf diese Weise innerhalb der deutschen KSB-Gemeinde zustande kamen völlig kaputt sind und nur nach außen aufrecht erhalten werden, damit die Eheleute und ihre Angehörigen nicht in der Gemeinde geächtet werden, ist Ergebnis dieser Praktiken.

Zum Thema Heilsgewissheit: Die Überbetonung von Sünde in den Predigten, welche die „Botschaften“ von KSB Deutschland völlig aus dem Gleichgewicht haben geraten lassen, bewirkt, wie ich von vielen KSB-Gängern weiß, in ihnen permanente Schuldgefühle bis hin zu Depressionen. Eine Heilsgewissheit ist nur wenigen Menschen unter solchen Predigten möglich. Aber erst diese Heilsgewissheit kann aus Menschen freie und frohe Christen machen – ohne sie nun gleich zu leichtfertigen Sündern werden zu lassen. 

Bei dem Besuch von Augenzeugen einer bekannten Erweckung in Europa ist mir kürzlich der Gedanke gekommen, dass die Heilsgewissheit gar nicht Ziel der Bemühungen der KSB-Prediger ist. Denn: Ein Mensch mit einer Heilsgewissheit erreicht durch diese einen gewissen Grad an Unabhängigkeit von Menschen und ihren Ansichten, von Gruppen und ihren Sitten. Menschen mit einer Heilsgewissheit sind vielmehr auf Gott fixiert, weil ER ihnen das Heil in Jesus gebracht hat und dies in ihrem Leben zur tragenden Kraft wird. Menschen ohne Heilsgewissheit sind deshalb viel eher auf sich selbst und andere Menschen konzentriert, von denen sie erwarten, dass sie ihnen den Weg zum Heil doch noch irgendwie weisen. Ergebnis: Sie erkaufen sich gewissermaßen eine Art Heilsgewissheit durch Unterwürfigkeit, durch devotes Verhalten – oder auch mit Geld. Ohne echte Heilsgewissheit also entsteht in Christenkreisen schnell eine Abhängigkeit – und zwar von denen, die den Gläubigen diese Heilsgewissheit vorenthalten.

KSB lehrt in gewisser Weise, die Beziehung zu Gott sei das Ergebnis religiösen Verhaltens – und nicht ein Geschenk. Mit einem solchen Verhalten jedoch ist eine Heilsgewissheit nicht zu erreichen, weil auch das Heil dadurch nicht erreicht werden kann. In Matthäus 23,13 steht: „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen“. Den Pharisäern ging es darum, Macht über andere Menschen zu haben, mit ihnen im Namen Gottes wie mit Marionetten zu spielen. Ich habe den Verdacht: die KSB-Führer, und hier wiederum ganz besonders die Deutschen unter ihnen, brauchen Marionetten zum Spielen. Solche Marionettenspiele machen die Gemeindemitglieder klein und ihre Leiter groß. Und deshalb darf Heilsgewissheit nicht sein – sonst hätten sie keine Menschen zum Spielen. Ganz nebenbei: Es ist abenteuerlich, wie KSB Menschen als Prediger und Seelsorger auf eine Gemeinde loslässt, die sich einst als Zuhälter, Dauergäste im Milieu Rechtsextremer  oder als besonders erfolglose Geschäftsleute ausgezeichnet haben, und die nun ihr extrem sündhaftes Leben von einst durch ein besonders extremistisches religiöses Leben vergessen machen wollen. Diese Leute mögen einen Teil ihres ihr Lebens verändert haben – ihren Extremismus haben sie beibehalten. Diese Praktiken zeigen: Im System Kwasizabantu, dieser Hinweis ist nur Insidern verständlich, ist inzwischen das System Anton Engelbrecht wieder aufgelebt. 

KSB Deutschland ist stets bemüht, die Umwelt als feindlich und sich selbst als eine rettende Insel inmitten des Bösen darzustellen. Inzwischen kenne ich viele Menschen innerhalb von KSB, die dadurch immer ängstlicher und depressiver geworden sind. Im Übrigen verstehen es Erlo, Friedel und einige deutsche „Prediger“ aus KSB stets Drohkulissen aufzubauen. Erlo z.B. hat kürzlich einmal davon gesprochen, die Satanisten in Südafrika planten einen Großangriff gegen KSB und wollten das Werk zerstören. Ähnliche furchterregende Geschichten bzw. Ankündigungen habe ich selbst in KSB RSA und D vielmals gehört. Diese Drohkulissen haben nur einen Zweck – eine eventuelle Opposition in den eigenen Reihen im Keim zu ersticken. Wer nämlich vor dem Hintergrund solcher Ankündigungen wagt, Dinge in KSB infrage zu stellen, wird damit sofort als Beweis für das Eintreten der Prophetie missbraucht und als Feind hingestellt, der vom Teufel ist. Raffiniert: „Wer eine Erweckung verlässt und sagt, Gott habe ihm diesen Weg befohlen, dessen Gott ist der Teufel“ – dies hat Erlo in Melchtal/Schweiz von der Kanzel gerufen, als Trevor gerade KSB verlassen hatte. Also: Alles, was KSB verlässt, ist vom Teufel, wer bleibt ist nicht vom Teufel. So einfach hält KSB seine Anhänger mental gefangen – wer möchte schon vom Teufel sein? Angesichts solcher Drohgebärden wagt natürlich kaum noch jemand, einen kritischen Ton von sich zu geben. Mit den Ankündigungen wie im Beispiel mit den Satanisten werden die Burgtore heruntergelassen – da kommt dann kaum noch einer heraus. Es zu riskieren, von sogenannten „Erweckungspredigern“ mit Satanisten in einen Topf geworfen zu werden, dazu gehört Mut und Entschlusskraft, ein starker Glaube an Gott und eine Unabhängigkeit von den KSB-Leitern. Wer weiß, wie Menschen auf Sizabantu zur Unmündigkeit erzogen werden und wie sie zum Teil mental kaputtgemacht werden, ahnt, dass dies nur sehr wenigen möglich sein wird. 

Ein weiterer Hinweis auf den Sektencharakter von KSB: Wer KSB verlassen will, wird, wie in den KSB-Deutschland-Sitzungen am 23. Januar und am 21. Mai 1999 überaus deutlich geworden ist, mit Drohungen bedacht. Wer KSB verlässt, siehe oben, „dessen Gott ist der Teufel“. KSB erwartet deshalb von seinen Anhängern, mit ehemaligen KSB-Leuten jeden Kontakt zu meiden. Friedel Stegen hat sich in Burg Wernfels einmal von zahlreichen Leuten unterschreiben lassen, dass sie keinen Kontakt mehr zu seinem Schwiegersohn Trevor aufnehmen, der KSB verlassen hat. Überdies: Wer „die Erweckung“ verlässt, verlässt nach der internen Sichtweise „den Segen“, das Heil und verlässt auch automatisch Gott.

Das Finanzgebaren von KSB-Leitern hat sich als katastrophal erwiesen – von Seriosität keine Spur. Nicht nur die Vorgänge um die Diamantenmine Lungisa Mining und Montrose, in die europäische KSB-Anhänger viele Millionen investiert haben und fast ausnahmslos um ihr Geld gebracht worden sind, auch die Abwicklung der Pleite war ein Desaster. Jahre nach der Pleite die Gläubiger um Hinweise darauf zu bitten, wie viel Geld sie denn überhaupt einbezahlt haben, das spricht für einen grundlegenden Mangel an Korrektheit. Außerdem: Über zehn Jahre hat es gedauert, bis Erlo Stegen einen 120 000-Mark-Kredit an eine alleinstehende Frau in Deutschland zurückbezahlt hat. In all den Jahren sind über 94 000 Mark an Zinsen für diesen Kredit bezahlt worden – von ahnungslosen Christen, die ihr Geld eigentlich zum Aufbau einer Mission und nicht zur Zahlung völlig überteuerter Privatkredite gespendet haben. Hinweise von Friedel Stegen auf eine Frau in der Schweiz („Wenn wir Ursi haben, dann haben wir viel Geld“) oder auch sein nicht lange zurückliegender Versuch, von einer alleinstehenden Frau in Deutschland einen sechsstelligen Kredit zu erhalten, legen die Vermutung nahe, dass für die KSB-Chefs nicht so sehr die Menschen in Europa, sondern womöglich vielmehr ihr Geld interessant ist. 

Was ich für skandalös halte, ist die grundsätzliche Bereitschaft von KSB und dem überwiegenden Teil seiner Mitglieder, sich über die Gesetze unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates hinwegzusetzen. Gefördert wird diese Haltung durch Äußerungen, wie sie etwa Friedel Stegen am 23.Januar in Schwäbisch-Gmünd-Lindach gemacht hat: „Wir müssen uns darauf gefasst machen, für unseren Glauben auch ins Gefängnis zu gehen“. Sprüche wie diese, darauf deutet einiges hin, sind die systematische Vorbereitung darauf, dass es aufgrund der KSB-Praktiken tatsächlich einmal so kommen könnte. 

Ich erinnere an die Auseinandersetzung am 21. Mai 1999 in Lindach, an dem der KSB-Leiter Schweiz, Hans Koller, neunmal konkret gefragt worden ist, ob Schüler der KSB-Internatsschule „Domino-Servite-Schule“ im schweizerischen Kaltbrunn im Kanton St. Gallen geschlagen werden und ob er Schüler dort geschlagen hat. Er hat nicht ein Mal konkret darauf geantwortet, sicherlich auch, weil er dazu ermuntert wurde, auf die Frage keine Antwort zu geben. Besonders interessant war das Verhalten des 1. Missionsleiters von KSB, Erlo Stegen. Seine Rückfrage: „Wenn Hans dir eine Antwort gibt, schreibst du das dann in die Zeitung?“, macht deutlich, worum es ging:

1.Er kannte die Antwort – es wird geschlagen.
2. Er unterstützt das, weil Schläge zum KSB-Erziehungssystem gehören.
3. Er befürchtete, dass so etwas an die Öffentlichkeit kommen könne – weiß also, dass hier das Schweizer Recht gebrochen wird und dies unangenehme Folgen haben könnte.

In meiner Umgebung wird es keine Verstöße gegen geltendes Recht geben. Da ich aufgrund der überwiegenden Gesinnung der KSB-Mitglieder keine Möglichkeiten sehe, innerhalb des Systems auf seriöses und rechtlich einwandfreies Handeln hinzuwirken, muss ich mich von KSB abwenden – und es gegebenenfalls von außen versuchen. 

Lieber M., ich könnte noch viele Seiten schreiben und die faulen Stellen des KSB-Systems aufzählen. Ich könnte ausführlich über die totale geistliche Kontrolle innerhalb von KSB berichten, über den beständigen Bruch des Beichtgeheimnisses, über die durch die Trennungsphilosophie Kwasizabantus zerstörte Familien, über von KSB geistlich und psychisch ruinierte Menschen, über latenten Rechtsradikalismus in den Reihen von KSB – und, und, und. Es würde hier zu weit führen. Gleichwohl möchte ich klarmachen, dass ich meiner Verantwortung nachkommen und Menschen über die sektiererischen Abwege der KSB-Gemeinde aufklären muss. Wie sagt die Bibel doch: „Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.“ (Eph.5,10.11). Ist das vielleicht ein biblischer Auftrag an mich?

Nachdem ich viele Jahre ein Freund und Förderer von Kwasizabantu war, viel Engagement, Arbeit und Geld in KSB investiert habe, trennen sich jetzt meine Wege von Kwasizabantu. Zu viel ist geschehen, als dass ich weiter daran glauben könnte, dass ihnen Jesus das Wichtigste ist. Die Trennung fällt mir schwer, zumal ich Erlo nach wie vor schätze und auch andere Menschen in KSB zurücklasse, die ich liebgewonnen habe. Nun, das gehört zur Trennung dazu und von Gefühlen dieser Art darf ich mich nicht von dem Weg abhalten lassen, der mir der richtige zu sein scheint. Ich verlasse ja keine Erweckung: In Europa bzw. Deutschland ist KSB keine Erweckung und die Zeiten der Erweckung in Kwasizabantu Afrika sind wohl schon lange vorbei. Sicherlich, Gott hat gewirkt in der Umgebung von Kwasizabantu und er wirkt auch heute noch dort, wie er anderswo auch wirkt. Gelegentliche Bekehrungen gibt es in jeder christlichen Gemeinschaft, ohne dass diese Erweckungen sind. Heutzutage handelt es sich bei der „Erweckung“ vor allem um einen PR-Trick, auf den die Europäer allzu gerne hereinfallen.

Der „höhere Weg“ der sogenannten Erweckung Kwasizabantu mag also einmal einer gewesen sein – heute ist er m.E. kein „höherer Weg“ mehr. Im Gegenteil: Der Weg von Kwasizabantu ist der breite Weg geworden, den alle Sekten und sektiererischen Gruppen gehen: ein Weg, der vordergründig eine wunderbare und erlösende Freiheit verheißt, nach der sich alle Menschen sehnen, der aber tatsächlich in menschliche Abhängigkeiten und in gesetzliche Zwänge führt, die unfrei machen. Totalitarismus, Diktatur, geistlicher Missbrauch, Gesetzesbruch – nein, für mich geht das nicht mehr.

Mit wahrhaft offener Gesprächsbereitschaft, mit einem Verzicht auf südafrika-typische totalitäre Prinzipien und auf hierarchische Mätzchen, mit einer ehrlichen Bereitschaft zum Nachdenken auf Seiten der KSB-Afrika-Leiter und ihrer europäischen Vasallen und mit der Buße, die den Gemeindemitgliedern stets gepredigt wird, wäre all das, was jetzt womöglich kommen wird, verhindert worden. Wir sind mehrere, die vor den Entwicklungen gewarnt haben. Wir sind gegen den Strom in KSB geschwommen und den schmalen, den unbequemsten Weg gegangen. Im besten Wissen und Gewissen, im Gebet und unter Flehen zu Gott. Wir sind womöglich von Gott, aber von den KSB-Verantwortlichen nicht gehört worden. Gott weiß, was richtig und was falsch ist. Und er weiß, ob wir, ob ich richtig lag mit den Bedenken oder nicht. Möge er uns allen gnädig sein und mir helfen, Euch zu vergeben.

Wie hat Friedel Stegen am 23.1. 99. doch gesagt: „Es werden uns noch viele verlassen, aber es wird uns nicht stören!“

Also dann, adieu. Und Gott befohlen!

W.  , den 8.6.99.

 

J.