Uns war klar: Mit uns nicht!

Kwasizabantu – wo die „Verräter“ die eigentlich Verratenen sind
Dieser Tage, im April 2019, an denen in KSB der Anfang vom Ende deutlicher sichtbar wird,   erinnere ich mich an ihre Flüche über mich vor 20 Jahren.

Wie oft haben sie, Erlo und Friedel und andere, mich verflucht, mich einen Diener des Satans genannt, einen Feind Gottes und so weiter. Weil wir Fragen gestellt haben, unbequeme Fragen. Zum Beispiel: „Wer hat in der Schule Kinder geschlagen?“ Oder wir fragten, wo das ganze Geld bleibt, dass sie aus Deutschland abschleppen oder  warum Erlo einer Frau 16 Prozent Zinsen für einen Kredit verspricht – die er   nicht selbst, dafür aber seine Anhänger in Deutschland bezahlen müssen. Die Fragen, die offensichtlichen Verfehlungen der Gralshüter der konstruierten Erweckung waren alle nicht wichtig – wichtig waren nur die Frager. Sie waren Verräter. Wir waren die „Verräter“. 

So wie Barney Mabaso wenige Monate später, der nur wissen wollte, was wirklich passierte bei der fingierten Entführung von Lydia Dube und warum die Urheberin so ungeschoren davon kommt. Lag es daran, dass Erlo und Lydia einen Sohn haben, von dem immer gemunkelt wird in KSB? Aber: zeigt die Geschichte nicht, dass vielmehr  die „Verräter“ die Verratenen – und die angeblich „Verratenen“ die Verräter waren? 

 Sie verfluchten uns, namentlich mich vor allem dort, wo sie in Europa predigten. Kein einziger der Europäer, immerhin über 1000 Menschen, stand jemals auf und stoppte ihr Treiben – sie stimmten zu. Weil sie das gut konnten und können:  andere fertig machen,   wenn diese  nur den Hauch einer anderen Meinung haben. Sie hätten auch alle den rechten Arm gehoben, hätten Erlo oder Friedel das gewollt! Wie war das in den Krisensitzungen? Georg Grau stellte laut die Frage: „Wer zu Sizabantu steht, der steht jetzt auf!“ Das hatte zwar nichts mit dem gerade behandelten Thema zu tun – aber die meisten standen auf. Ich raunte meinem Nachbarn zu: „Das ist jetzt der Hitlergruß!“ – Nun gut, so ist das mit Flüchen:    sie kehren oft wie ein Bumerang zurück ohne das eigentliche Ziel getroffen zu haben.

Wir haben in einer Versammlung mit zehn „Brüdern“ einen ganzen Tag lang im Jahr 1999 zusammengesessen und uns zehn Stunden lang über unsere Beobachtungen offen und vertrauensvoll ausgetauscht. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus als wir feststellten, in was für eine absonderliche Sekte wir da offenbar geraten waren. Dass einer der Teilnehmer, ein Chirurg, das Vertrauen verletzte und wenige Tage später nach Südafrika flog um das vertrauensvoll Besprochene brühwarm seinem „Onkel“ F. zu unterbreiten, war uns egal. Uns war klar: So etwas – mit uns nicht! In einem Land, in dem Nazis und Kommunisten Menschen zu Unmenschen manipulierten ist die Rote Linie überschritten wenn es um die Beschränkung der Freiheit des Denkens, der Meinung und des Individuums geht. Und auch wenn sich jemand zwischen den Menschen und Jesus stellen will. Das ist ja ihr Hauptvergehen: Gläubige von sich – und nicht von Jesus abhängig zu machen.

Ihre Flüche waren immerhin der letzte Beweis für mich und viele andere, dass sie auf dem Holzweg waren. Was wir indes nie verstanden war die Blindheit derer, die der berühmten Figur von den drei Affen alle Ehre machten: „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen!“. Das Unrecht angesichts der ihnen vorgelogenen Heiligkeit ihrer Protagonisten nicht wahrnehmen zu wollen – das ließ uns verstehen, wie es zum Nationalsozialismus kommen konnte. Wer den als unfehlbar betrachteten  Menschen verehrt, ihm wie einst Adolf Hitler die besondere Beziehung zur Vorsehung oder wie Erlo und Friedel Stegen gar zu Gott  unterstellt – der hat sich verwirren lassen. Arme  Menschen, die sich freiwillig entindividualisieren lassen und dahinter auch noch Gott vermuten, der jeden von ihnen einzig gemacht hat. 

Erlo und Fredel –  arme Kerle, sie haben versucht  die Könige zu sein, jetzt sind sie alte Männer und ihr Reich stürzt zusammen.   Sie tun mir leid:  Vermasselte Leben voller Diktatur, zerstörter Beziehungen, völlig abstruser Regeln, spirituellen Betrugs, schräger  finanzieller Abenteuer und Missbrauch in unzähligen Fällen.  Wenn Jesus sie mit ihren Gesetzen richten würde – sie würden  in der Hölle landen. Sie waren Menschen ohne Verantwortungsbewusstsein.  Bekommen sie jetzt, was sie vielleicht verdienen?  

  Tut mir leid, das zu sagen: Sie haben schlechte Charaktere! Und die vererben sie weiter. Arno, Friedels  Sohn und einst designierter Leiter der Familienerweckung  sagte nichts, er   blieb verräterisch still, als sie vor ein paar Tagen in der großen Halle seinen Vater quasi hingerichtet haben. Und weil seine Frau Guru 1 Erlo  zuneigt und Guru 2 Friedel eher nicht, wird man sehen: er wird mit Tofozi, einer zweifelhaften Person, die ihren Tod erfunden und eine Begegnung mit Jesus im Himmel herunterfantasiert hat,  paktieren und   Kompromisse eingehen. Sie alle haben keinen Charakter, weil sie wie Hunde abgerichtet sind,  das Business  Kwasizabantu weiterzuführen.    

Sollen sie es machen. Es ist mir inzwischen egal.

Jens